Kanton Aargau reicht Gesuch für Asylgrossunterkunft in Aarau ein
Der Kanton Aargau plant ein Asyl-Integrationszentrum in Aarau, das rund 250 Personen Platz bieten soll.

Der Kanton Aargau hat das Baugesuch für das geplante Asyl-Integrationszentrum in der Stadt Aarau eingereicht. Das Zentrum an der Rohrerstrasse soll Platz für rund 250 Personen bieten.
Die Anhörung zum Neubau des Kantonalen Integrationszentrums sei positiv verlaufen, heisst es in einer Medienmitteilung des Departements Gesundheit und Soziales vom Freitag. Das Projekt werde von den Grossratsparteien sowie von Nichtregierungsorganisationen und Interessenverbänden unterstützt.
Im Integrationszentrum werden Familien und Einzelpersonen untergebracht, die das Staatssekretariat für Migration dem Kanton Aargau zuweist. Sie besuchen erste Integrationsangebote wie Deutschkurse. Später wechseln sie in kommunale Unterkünfte oder nehmen selbständig Wohnsitz in einer Gemeinde.
Eine optimale Startphase der Integration
Die geplante grössere Asylunterkunft sei auf die Bedürfnisse der Unterbringung und Betreuung abgestimmt, hiess es in den Anhörungsunterlagen. Dies ermögliche eine «optimale Startphase der Integration» und könne dazu führen, dass Personen schneller wirtschaftliche Selbständigkeit erlangten.
Der Grosse Rat hatte im September 2022 für die Projektierung des Integrationszentrums einen Kredit von knapp 5 Millionen Franken genehmigt. Über den Baukredit in Höhe von 43,5 Millionen Franken wird er voraussichtlich Anfang 2026 entscheiden.