Drohung an Schule: Polizei suchte mit Hunden
In Wallisellen ZH kam es zu einem Polizeieinsatz wegen einer Drohung. Die Sekundarschule Bürgli musste evakuiert werden.
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Das Wichtigste in Kürze
- In Wallisellen ZH kam es zu einem Polizeieinsatz.
- Die Sekundarschule Bürgli musste offenbar wegen einer Drohung evakuiert werden.
- Verletzt wurde dabei niemand, wie eine Sprecherin der Polizei sagte.
Am Freitagmorgen, kurz nach 8 Uhr, kommt es an der Sekundarschule Bürgli in Wallisellen ZH zu einem Polizeieinsatz.
Aufgrund einer Drohung gegen die Schule mussten umgehend zwei Gebäude evakuiert werden. Das bestätigt Carmen Surber, Mediensprecherin der Kantonspolizei Zürich gegenüber Nau.ch.
Betroffen seien rund 400 Kinder und Lehrpersonen. Diese seien dann in einer Mehrzweckhalle untergebracht worden.

Die Drohung sei «schriftlich eingegangen». Zum Inhalt der Nachricht könne die Mediensprecherin nichts sagen: «Das ist Gegenstand der Ermittlungen.»
Der Reporter beobachtet: Ein Vater will mit seinem Sohn dessen Handy aus der Schule holen. Die Handys sind in Boxen, weil die Kinder sie am Morgen abgeben müssen.

Vater und Sohn dürfen aber nicht ins Gebäude und müssen ohne Handy wieder weg. Andere Kinder haben nicht mal den Schlüssel für zu Hause.
Auch Suchhunde im Einsatz
Derzeit sind auch Hunde der Kantonspolizei Zürich im Einsatz, wie Bilder des Nau.ch-Reporters zeigen.
Ausserdem ist gemäss der Mediensprecherin der Kapo Zürich auch die Kriminalpolizei Wallisellen, die Feuerwehr Wallisellen und das Forensische Institut im Einsatz.

Das Forensische Institut hilft, Spuren in Beweise zu verwandeln. Es ist auf die Identifizierung von Personen spezialisiert.
Gegen 16:30 Uhr teilte die Kantonspolizei gegenüber Nau.ch mit, der Einsatz sei beendet und die Schule wieder freigegeben. Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.






