In Nidwalden wird der gesamte Regierungsrat still gewählt
In Nidwalden entfällt bei den Gesamterneuerungswahlen der Wahlkampf der Regierungsratskandidatinnen und -kandidaten. Weil bis zum Anmeldeschluss für die sieben Sitze nur sieben Kandidaturen eingegangen sind, kommen für das ganze Gremium stille Wahlen zustande.

Dies hat die Staatskanzlei am Montagmittag mitgeteilt. Die formelle Bestätigung der Wahlen durch den Regierungsrat erfolge später, hiess es. Die Stimmberechtigten würden damit am 8. März nur über die Erneuerung des Landrats, des Kantonsparlaments, befinden.
Gewählt wurden damit für die Amtsperiode 2026 bis 2030 sechs Bisherige sowie ein neues Mitglied. Es handelt sich beim Neuen um Armin Odermatt (SVP), der auf seinen Parteikollegen Res Schmid folgt. Der Bildungsdirektor trat nach 16 Amtsjahren nicht mehr an.
Im Amt bestätigt wurden Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger (Mitte), Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser-Frutschi (Mitte), Landwirtschafts- und Umweltdirektor Joe Christen (FDP), Finanzdirektorin Michèle Blöchliger (SVP), Baudirektorin Therese Rotzer-Mathyer (Mitte) und Gesundheits- und Sozialdirektor Peter Truttmann (GLP).
Parteipolitisch gab es damit keine Veränderung. Stärkste Kraft ist weiterhin die Mitte mit drei Sitzen, die SVP behält ihre zwei Mandate, FDP und GLP stellen je einen Vertreter. Ferner gehören dem Gremium wie zuvor drei Frauen und vier Männer an.










