Heime Kriens AG schliesst Geschäftsjahr mit Gewinn ab
Die Heime Kriens AG hat das Geschäftsjahr 2025 trotz höherer Personalkosten als im Vorjahr mit einem Plus von 535'000 Franken abgeschlossen. Mit einem Bereitschaftsdienst und einem internen Springerpool soll der Personalaufwand künftig verringert werden.

Betriebswirtschaftlich profitierte das Unternehmen von einer hohen Auslastung und einem gestiegenen Pflegebedarf, wie die Heime Kriens am Montag mitteilten. Die 314 Pflegebetten waren in den fünf Standorten zu 96,6 Prozent ausgelastet (Vorjahr: 93,7 Prozent). Dadurch nahmen die Einnahmen aus den Pensions- und Pflegetaxen um 8,5 Prozent auf knapp 40 Millionen Franken zu.
Gleichzeitig stiegen die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent auf 29,8 Millionen Franken. 2,6 Millionen Franken will das Unternehmen für Sanierungen und Infrastruktur-Erneuerungen auf die Seite legen, wie es hiess.
Politisch sei das Geschäftsjahr vom Ja der Krienser Stimmbevölkerung zum 85-Millionen-Sonderkredit für den Neubau des Zentrums Grossfeld sowie den Sanierungen weiterer Standorte geprägt gewesen. Erste Schritte zur Umsetzung sind bereits erfolgt. Der Bezug ist gestaffelt ab 2029 geplant, der Ersatzneubau soll laut Mitteilung bis 2032 abgeschlossen sein.
Die Heime Kriens AG beschäftigt laut eigenen Angaben rund 475 Mitarbeitende.






