Graubünden reagiert auf höhere Herdenschutz-Gelder des Bundes
Der Bund beteiligt sich wieder stärker an den Kosten des Herdenschutzes mit Herdenschutzhunden. Das wirkt sich gemäss der kantonalen Exekutive positiv auf die Bündner Kantonskasse aus.

Für die Jahre 2026 bis 2028 legt die Regierung einen Kantonsbeitrag von maximal 558'000 Franken fest, wie sie am Donnerstag mitteilte. Die Gesamtkosten betragen 1,7 Millionen Franken, wovon der Bund nun voraussichtlich 1,15 Millionen Franken übernimmt.
Damit wird der Kanton Graubünden finanziell entlastet. Er hält am bewährten Förderniveau für Herdenschutzhunde fest, wie er schreibt.
Graubünden stellte 2025 zusätzliche Mittel für Herdenschutzmassnahmen mit Hunden bereit, nachdem der Bund seine Unterstützung dafür vorübergehend von höchstens 80 auf höchstens 50 Prozent der Kosten reduziert hatte. Nun beteiligt sich der Bund wieder mit maximal 80 Prozent.
Die neuerliche Anpassung geht zurück auf eine Motion des Bündner Ständerats Stefan Engler (Mitte), der sich für eine angemessene Mitfinanzierung durch den Bund eingesetzt hatte.
Die Beiträge dienen der Unterstützung von Halterinnen und Haltern von Herdenschutzhunden sowie der Entschädigung des Vereins Herdenschutzhunde Schweiz für die Erfüllung seiner Aufgaben.






