Chur erarbeitet Strategie für Mountainbike-Strecken

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    Die Stadt Chur entwickelt bis Ende 2026 eine Bike-Strategie. Sie soll sichere Trails ermöglichen und Konflikte im Wald reduzieren.

    Die Innenstadt von Chur. - Kanton Graubünden
    Die Innenstadt von Chur. - Kanton Graubünden - Nau.ch / Simone Imhof

    Wie die Stadt Chur mitteilt, gehört Mountainbiken in Chur längst zum Freizeitalltag. Während mit dem Alpenbikepark auf Brambrüesch bereits ein etabliertes Angebot besteht, fehlen im Naherholungsgebiet rund um die Stadt bislang offizielle Bike-Strecken. Nicht zuletzt deshalb werden insbesondere am Mittenberg und im Fürstenwald seit Jahren zunehmend inoffizielle Trails befahren.

    Die Stadt Chur erarbeitet deshalb eine Bike-Strategie. Ziel ist es, die künftige Nutzung des Mountainbikens im Wald zu untersuchen und mögliche Lösungsansätze für ein sicheres und konfliktarmes Miteinander zu erarbeiten.

    Dabei wird geprüft, welche Strecken sich allenfalls für eine offizielle Nutzung eignen könnten und wo aus Sicht von Sicherheit, Natur- und Waldschutz oder anderer Interessen Einschränkungen angezeigt sind.

    Wald mit vielen Ansprüchen

    Der Churer Wald erfüllt zahlreiche Funktionen. Er ist Naherholungsraum, Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie Arbeitsraum für die Waldbewirtschaftung.

    Gleichzeitig ist er ein beliebter Ort für Bewegung und Erholung – zu Fuss, mit dem Bike oder beim Sport. Die Bike-Strategie berücksichtigt deshalb neben den Bedürfnissen der Bikenden auch Aspekte wie Sicherheit, Besucherlenkung, Natur- und Waldschutz sowie das Miteinander verschiedener Anspruchsgruppen.

    Grundlage bilden unter anderem die Vollzugshilfe «Mountainbike-Wegnetzplanung» von SchweizMobil und dem Astra sowie die kantonale Strategie Langsamverkehr.

    Strategie entsteht in drei Schritten

    Die Erarbeitung der Bike-Strategie erfolgt bis Ende 2026 in einem mehrstufigen Mitwirkungsprozess. Den Auftakt bildet eine öffentliche Online-Umfrage. Sie richtet sich zwar primär an Bikende, bietet aber auch anderen Anspruchsgruppen im Churer Wald eine Plattform.

    Erfasst werden Bedürfnisse, Erfahrungen und Einschätzungen zur heutigen Situation und zu möglichen Entwicklungen.

    In einem zweiten Schritt werden im September die Ergebnisse gemeinsam mit den zuständigen Ämtern sowie Vertretern von Fach- und Interessenorganisationen diskutiert.

    Im Rahmen eines Workshops werden die Bedürfnisse der verschiedenen Anspruchsgruppen abgeholt und erste Ansätze diskutiert. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die erarbeitete Bike-Strategie der breiten Öffentlichkeit im Rahmen einer Mitwirkung vorgestellt werden.

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    Kommentare

    User #4639 (nicht angemeldet)

    Gutes Bild, passt zum Thema :-)

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