Fahrpersonal und Stadtbus Winterthur einigen sich im Arbeitsstreit

Stadtbus, Fahrpersonal und Gewerkschaft haben sich nach drei Verhandlungsrunden auf eine gemeinsame Vereinbarung geeinigt: Das Personal erhält unter anderem neu zwischen 20 und 22 Uhr eine 10-Prozent-Zulage sowie eine branchenübliche Regelung bei den Ersatzdiensten.

Das Fahrpersonal und Stadtbus Winterthur haben sich geeinigt. Anfang März streikte das Personal. (Archivbild)
Das Fahrpersonal und Stadtbus Winterthur haben sich geeinigt. Anfang März streikte das Personal. (Archivbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Zudem sei das Fahrpersonal aktiv in die Gestaltung der Dienstplanung einbezogen, teilten die beteiligten Parteien am Donnerstag gemeinsam mit.

Die Gewerkschaft VPOD verpflichte sich damit, sämtliche Massnahmen des Arbeitskampfes, Streiks, Warnstreiks, Arbeitsniederlegungen, Boykottmassnahmen, Medienkampagnen sowie sonstige kollektive Störungen des Betriebsfriedens, zu unterlassen, heisst es weiter.

Dies gelte in Bezug auf die aktuell gültigen Arbeitsbedingungen, insbesondere auf alle Themenbereiche der Vereinbarung und die Einführung der neuen Betriebs-Software. Diese sogenannte Friedenspflicht gelte für mindestens zwei Jahre, also bis 31. Juli 2028. Die Vereinbarung tritt per 1. August 2026 in Kraft.

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