Demonstration

    Erneute Demonstration in Luzern für Kurden in Syrien

    Keystone-SDA Regional
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    Luzern,

    Rund 200 Menschen haben am Montagabend in Luzern gegen das Vorgehen der syrischen Regierung in den bisher kurdisch kontrollierten Gebieten im Norden und Nordosten des Landes demonstriert. Es war die dritte prokurdische Kundgebung in Luzern innert Wochenfrist.

    Erneut demonstrierten am Montagabend Menschen in Luzern gegen das Vorgehen der syrischen Regierung in bisher kurdisch kontrollierten Gebieten im Norden des Landes. (Archivbild)
    Erneut demonstrierten am Montagabend Menschen in Luzern gegen das Vorgehen der syrischen Regierung in bisher kurdisch kontrollierten Gebieten im Norden des Landes. (Archivbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

    Frauen, Männer und Kinder versammelten sich, schwangen kurdische Fahnen und stimmten Sprechchöre an, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort beobachtete. Der Kurdische Kultur- und Integrationsverein hatte zuvor am Montag einen Aufruf zur Kundgebung verbreitet.

    Der Fokus galt der humanitären Lage in der überwiegend von Kurdinnen und Kurden bewohnten Stadt Kobane im Norden Syriens, nahe der türkischen Grenze.

    Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London am Sonntag mitgeteilt hatte, sind die Zustände in Kobane «katastrophal». Die Lieferung von Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs sei fast komplett gestoppt worden.

    Die Demonstrierenden appellierten an die internationale Solidarität und zeigten das «Peace»-Zeichen. Die Kundgebung in Luzern verlief friedlich und begann sich nach gut einer Stunde, kurz nach 19 Uhr, aufzulösen.

    Bereits am vergangenen Freitag- und Dienstagabend hatten hunderte Menschen in Luzern für die kurdische Bevölkerung in Syrien demonstriert. Auch in weiteren Schweizer Städten kam es in den letzten Tagen zu Kundgebungen.

    In der von Kurden als Rojava bezeichneten Region Syriens, die bislang unter kurdischer Kontrolle stand, kommt es derzeit trotz Waffenruhe zu Angriffen, die Todesopfer fordern.

    Sowohl die kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) wie auch die Armee der syrischen Übergangsregierung unter dem Islamisten Ahmed al-Scharaa meldeten gegenseitige Angriffe. Letztere hatte eine Offensive gegen die Gebiete im Norden lanciert. Dies mit dem Ziel, ganz Syrien unter eine Zentralregierung zu zwingen.

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    Kommentare

    User #4720 (nicht angemeldet)

    Sofort verbieten, keine Demos für andere Länder,Auslands Probleme werden nicht in der Schweiz mit Schweizer Steuergelder gelöst. Wir haben genug eigenes zu lösen.

    User #5443 (nicht angemeldet)

    2014 war es deutlich schöner. Vor 1992 noch viel schöner.

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