Demonstration

    Erneute Demonstration gegen Massentourismus auf Mallorca

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Spanien,

    Einheimische auf Mallorca haben erneut gegen den Massentourismus auf der Urlaubsinsel protestiert. Die nach Polizeiangaben rund 1.000 Demonstranten bildeten mit Stühlen eine Sitzkette in der Hauptstadt Palma, die von der Plaza de España bis zum Regierungssitz am Meer gebildet wurde. Erst Ende Juli hatten rund 25.000 Menschen gegen den Tourismus auf der grössten der Balearen-Inseln demonstriert.

    Einheimische protestieren in den Straßen von Palma gegen den Massentourismus auf Mallorca. Foto: Clara Margais/dpa
    Einheimische protestieren in den Straßen von Palma gegen den Massentourismus auf Mallorca. Foto: Clara Margais/dpa - Keystone/dpa/Clara Margais

    Dieses Mal hielten manche Teilnehmer selbst gemalte Transparente in den Händen mit Aufschriften auf Englisch wie «Your paradise, our hell» (Euer Paradies, unsere Hölle), «Waiting line for a rent in Palma» (Warteschlange für eine Mietwohnung in Palma) oder auch «Tourist go home». Da die Zahl der Teilnehmer für eine geschlossene Kette nicht ausreichte, unterteilte der Veranstalter die Strecke in mehrere Abschnitte.

    Kundgebungen richten sich nicht gegen Urlauber an sich

    Für den Protest zeichneten die Umweltverbände GOB und Terraferida verantwortlich. Die Initiative «Menys Turisme, més vida» (Weniger Tourismus, mehr Leben), die sonst Zehntausende Menschen für die Demonstrationen mobilisiert, fehlte diesmal.

    Die seit Jahren andauernden Kundgebungen richten sich nicht gegen die Urlauber an sich, sondern die Folgen des Massentourismus. Wohnraum auf Mallorca ist in den vergangenen Jahren immer teurer geworden. Daran trägt auch die illegale Ferienvermietung eine Mitschuld.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5607 (nicht angemeldet)

    Erst jahrelang profitieren und sich ne goldene Nase verdienen und jetzt ist es auf einmal nicht mehr recht?

    User #2706 (nicht angemeldet)

    Tourismus ist blöd. Vor 50 Jahren war es noch ok.

    Weiterlesen

    taxi
    37 Interaktionen
    Züri-Politiker sauer
    UBS
    205 Interaktionen
    Laut Medienbericht

    MEHR IN NEWS

    MEHR DEMONSTRATION

    Brüssel
    3 Interaktionen
    Brüssel
    18 Interaktionen
    Den Haag
    16 Interaktionen
    Palma/Sóller
    8 Interaktionen
    Liestal BL

    MEHR AUS SPANIEN

    gulac
    Ausgeraubt!
    Schweiz Spanien
    Detektive suchen
    Vinicius Junior Real Madrid
    1 Interaktionen
    Ungerecht?