Cannabis-Abgabe in Apotheken fördert risikoärmeren Konsum
Die regulierte Abgabe von Cannabis in Apotheken kann den Umstieg auf risikoärmere Konsumformen begünstigen. Zu diesem Schluss kommt eine Zwischenauswertung des Cannabis-Versuchs in Bern, Biel und Luzern.

Manche Kifferinnen und Kiffer entscheiden sich vermehrt für schadensmindernde Einnahmeformen wie Vapen. Rund 71 Prozent gaben an, Beratungsinformationen in ihrem Umfeld weiterzugeben.
Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie wurden am Montag in Bern präsentiert. Der legale Zugang hat demnach nicht zu einem Mehrkonsum geführt. Das seit 2024 laufende Pilotprojekt lief bislang ohne Vorfälle im Sicherheitsbereich.
Die Erkenntnisse sollen in die Überarbeitung des Bundesgesetzes über Cannabisprodukte einfliessen. Der Bund hat das Pilotprojekt bis Oktober 2028 verlängert.
Cannabis-Tests laufen auch in Zürich, Basel, Lausanne, Genf und in den Kantonen St. Gallen und Baselland.










