Schweizer Armee

Kanton Bern: Polizei und Armee üben – Bantiger vier Tage gesperrt

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Vom 12. bis 15. September üben Polizei und Armee im Kanton Bern. Die Aussichtstürme Bantiger und Ulmizberg bleiben während vier Tagen gesperrt.

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Kanton Bern: Ein Polizeiwagen mit laufendem Blaulicht (Symbolbild) - Keystone

Wie in der Medienmitteilung der Sicherheitsdirektion vom 7. Mai 2026 angekündigt, findet Mitte September die praktische Verbundsübung «FIDES» (lateinisch für «Vertrauen») im Kanton Bern statt. Vom Samstag, 12., bis Dienstag, 15. September 2026, finden verschiedene Übungsmodule in den Gemeinden Bern, Bolligen, Köniz und Spiez sowie im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli statt. Insbesondere werden die Aussichts- und Sendetürme «Bantiger» und «Ulmizberg» während vier Tagen nicht für die Bevölkerung zugänglich sein.

Weitere kurzfristige Einschränkungen können nicht ausgeschlossen werden. Aus Sicherheitsgründen gilt es, die signalisierten Absperrungen zu respektieren und den Anweisungen der Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern und der Schweizer Armee Folge zu leisten. In allen Gemeinden kann es zwischenzeitlich zu erhöhter Präsenz von Einsatzkräften der Kantonspolizei Bern und der Schweizer Armee kommen.

Regierungsrat Philippe Müller, Sicherheitsdirektor des Kantons Bern, unterstreicht die Bedeutung der Übung: «Angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage und der zunehmenden Komplexität sicherheitspolitischer Herausforderungen sind solche gemeinsamen Übungen sehr wichtig für die Krisenvorsorge. So stellen wir sicher, dass wir für den Ernstfall bestmöglich gerüstet sind und den Schutz der Bevölkerung jederzeit gewährleisten können.»

Training der gemeinsamen Handlungsfähigkeit von Polizei, zivilen Partnern und Armee

Die Kantonspolizei Bern und Einheiten der Territorialdivision 1 der Schweizer Armee stärken ihre Zusammenarbeit und trainieren die gegenseitige Unterstützung in ausserordentlichen Lagen und Krisen. Im Rahmen des Übungsszenarios wird die Armee vor die Aufgabe gestellt, im Verbund mit den zuständigen Partnern, wichtige und für das Funktionieren des öffentlichen Lebens kritische Infrastrukturen zu schützen. Deren Bewachung und Überwachung soll konkret und detailliert vor Ort geplant und teilweise im Massstab 1:1 praktisch umgesetzt werden.

Im Rahmen der Übung «FIDES» wird nicht nur der Schutz einzelner Objekte trainiert, sondern vor allem auch die gemeinsame Handlungsfähigkeit von Polizei, zivilen Partnern und Armee in einer ausserordentlichen Lage.

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