Freiburgs Kantonsregierung bleibt bürgerlich geprägt. Im zweiten Wahlgang der Staatsratswahlen holte die bürgerliche Allianz fünf von sieben Sitzen.
Das Wappen des Kanton Freiburg im Ständeratssaal.
Der Kanton Freiburg. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die bürgerlichen Parteien halten ihre Sitze im Staatsrat des Kantons Freiburg.
  • Im zweiten Wahlgang vom Sonntag holten sie sich fünf von sieben Sitzen.
  • Auch die SVP konnte sich nach 25 Jahren ein Comeback in der Kantonsregierung sichern.

Freiburgs Kantonsregierung bleibt bürgerlich geprägt. Im zweiten Wahlgang der Staatsratswahlen holte die bürgerliche Allianz fünf von sieben Sitzen. Die SVP kehrt nach 25 Jahren in die Kantonsregierung zurück.

Gewählt sind auf bürgerlicher Seite Didier Castella (FDP, bisher), Olivier Curty (Mitte, bisher), Romain Collaud (FDP), Jean-Pierre Siggen (Mitte, bisher) und Philippe Demierre (SVP). Dies teilt die Freiburger Staatskanzlei mit. Die zwei Sitze von Links-Grün gehen an Jean-François Steiert (SP, bisher) und Sylvie Bonvin-Sansonnens (Grüne).

Dämpfer für Links-Grün

Die Grünen kehren vier Jahre nach dem Rücktritt von Marie Garnier in die Kantonsregierung zurück. Links-Grün muss aber einen herben Dämpfer hinnehmen: Im ersten Wahlgang vom 7. November landeten vier ihrer Kandidierenden auf den sieben ersten Plätzen.

Die Mitte verliert einen Sitz, hält aber ihren amtierenden Staatsrat Jean-Pierre Siggen in der Regierung. Im ersten Wahlgang war der freiburgische Erziehungsdirektor nur auf Platz neun gelandet. Derzeit lautet die Sitzverteilung im Freiburger Staatsrat 3 Mitte, 2 FDP und 2 SP.

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