Gericht

Biel zieht Streit um Kiesgrube Büttenberg weiter

Der Streit um die Kiesgrube Büttenberg wird ein Fall fürs bernische Verwaltungsgericht. Der Bieler Gemeinderat hat beschlossen, Beschwerde gegen den Entscheid der kantonalen Direktion für Inneres und Justiz einzulegen.

Die Kontroverse um die Kiesgrube Büttenberg geht in die nächste Runde. (Symbolbild)
Die Kontroverse um die Kiesgrube Büttenberg geht in die nächste Runde. (Symbolbild) - Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

Das teilte die Stadt Biel am Montag mit. Der Kanton habe der Stadt zwar teilweise recht gegeben, doch fehlten in der Beurteilung materiell wichtige Elemente.

Das bestehende Abbaugebiet der Kiesgrube wird heute unter anderem über Strassen im Bieler Wohnquartier Geyisried erschlossen. Diese Erschliessung sei für das geplante Erweiterungsvorhaben nicht mehr rechtmässig, befand die kantonale Justizdirektion und hiess die Beschwerden der Stadt Biel und von Quartierbewohnenden teilweise gut.

Da die Kiesgrube als Abbaustandort von kantonaler Bedeutung gilt, läuft der Betrieb weiter. Der Kanton entschied, dass die bestehende Zufahrt unter Auflagen bis Ende Juni 2031 offen bleiben kann.

Die Standortgemeinden Safnern und Meinisberg sowie die Betreiberin der Kiesgrube müssen in der Zwischenzeit ihrerseits eine Erschliessungsalternative planen.

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