Beschwerde gegen Hirschengraben-Passage in Bern eingereicht

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Die Grünalternative Partei und «Heit Sorg zu Bärn» fechten die neue Personenpassage zwischen Bahnhof und Hirschengraben an.

Hirschengraben
So soll der Hirschengraben in Zukunft aussehen. Nun gibt es Widerstand. - ZBB

Die grünalternative Partei (GaP) und die Vereinigung «Heit Sorg zu Bärn» haben beim Kanton eine Beschwerde im Zusammenhang mit der neuen Personenpassage zwischen Bahnhof und Hirschengraben eingereicht.

Aus Sicht der Beschwerdeführenden ist die Passage mit der Zone für Planungspflicht Obere Altstadt nicht vereinbar.

Die Zone für Planungspflicht habe den Zweck, die historische Bebauungsstruktur zu schützen und die städtebaulichen Qualitäten als Citygebiet zu stärken.

Die vom Amt für Gemeinden und Raumordnung genehmigte Überbauungsordnung widerspreche diesen Zielen, teilten die Beschwerdeführenden am Dienstag mit.

Kritik an Abweichungen von baulicher Grundordnung

Abweichungen von der baulichen Grundordnung dürften nicht so weit gehen, dass diese ihres Sinns entleert würden, kritisieren die Beschwerdeführenden. Das Projekt beschädige den Denkmalbestand.

Bist du oft in der Stadt Bern unterwegs?

Im Boden befänden sich archäologische Werte, die geschützt seien, führen die Beschwerdeführenden ins Feld. Ausserdem würde wertvoller Baumbestand tangiert und das Bubenberg-Denkmal würde verschoben. Damit verliere der Ort sein Gesicht.

Grossprojekt Zukunft Bahnhof Bern betroffen

Die neue Passage ist im Rahmen des Grossprojekts Zukunft Bahnhof Bern geplant, an dem die SBB, der Regionalverkehr Bern-Solothurn und die Stadt Bern beteiligt sind.

Ziel ist der Um- und Ausbau des Bahnhofs Bern, um ihn für die Zukunft fit zu machen. Unter anderem sind auch neue Bahnhofzugänge im Raum Bubenberg/Hirschengraben und Länggasse geplant.

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Kommentare

User #1078 (nicht angemeldet)

Das Bundeshaus passt auch nicht ins Berner Stadtbild. Abreissen!

User #2511 (nicht angemeldet)

GaP.Wenn ich das schon lese,wird mir übel.Wir leben im 2025,nicht mehr in der Steinzeit. Verhindern,behindern und alles was für unsere Zukunft dient,wird kritisiert.

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