Stadt Bern

    Berner Stadtratsmitglieder fordern konsequente Amtszeitbeschränkung

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Berner Politiker fordern strengere Amtszeitbeschränkungen, um politische Manipulationen zu verhindern.

    Berner Stadtparlament
    Das Berner Stadtparlament. (Archivbild) - Keystone

    Berner Stadträtinnen und Stadträte sollen während höchstens drei Legislaturen im Stadtparlament mitwirken dürfen. Das fordern Stadtratsmitglieder aus PdA, AL, GFL, Mitte und FDP in einer Motion. Sie wollen damit einen Trick zur Umgehung der Amtszeitbeschränkung verhindern.

    Dem Vorstoss zufolge sollen gewählte Städträtinnen und Stadträte höchstens zweimal wiedergewählt werden können. Wer in den Stadtrat nachrückt, soll wiederum dreimal wiedergewählt werden können. Danach müsse in jedem Fall eine mindestens vierjährige Frist gelten, ehe eine Wiederwahl möglich sei, so die Forderung.

    Eine Amtszeitbeschränkung «fördert die regelmässige Erneuerung und Innovation in der Politik», schrieben die Motionärinnen und Motionäre. Ausserdem werde die Konzentration von Macht auf Einzelpersonen dadurch begrenzt, wodurch politische Prozesse ausgewogener seien.

    Im Berner Stadtrat gilt heute bereits eine Amtszeitbeschränkung von 12 Jahren. Hintergrund des Vorstosses ist allerdings ein «Buebetrickli» zur Umgehung besagter Beschränkung, der in Vergangenheit schon mehrere Mitglieder angewendet haben. «Dem soll nun ein Riegel geschoben werden», hiess es in der Motion.

    Umgehung von Amtszeitbeschränkungen

    Zuletzt griff SVP-Mitglied Alexander Feuz in die Trickkiste. Kurz vor Ablauf seiner Amtszeitbeschränkung trat er aus dem Stadtrat zurück – und wurde bei den darauffolgenden Neuwahlen im vergangenen November wiedergewählt. Sein Fraktionskollege Ueli Jaisli tat das gleiche im Jahr 2016.

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    Kommentare

    User #1910 (nicht angemeldet)

    Bin dagegen, Erfahrung hat seinen Wert. Verhindert unter Umständen, dass die gleichen Fehler immer wieder von Neuem gemacht werden.

    User #5927 (nicht angemeldet)

    Sollte auch auf Bundesebene eingeführt werden, allen voran bei den Bundesräten.

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