Der Berner Regierungsrat bereitet sich auf die Ankunft von 3000 zusätzlichen Flüchtlingen im kommenden Jahr vor.
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Gesundheitsdirektor des Kantons Bern Pierre Alain Schnegg (SVP). - keystone

Der Berner Regierungsrat Pierre Alain Schnegg (SVP) geht im Asylwesen für das kommende Jahr von einem gleichbleibend hohen Migrationsdruck aus.

Er und seine Direktion blickten vor den Medien auf das Geleistete und die Herausforderungen des neuen Jahres zurück.

Der Kanton müsse sich darauf vorbereiten, 3000 zusätzliche Flüchtlinge zu empfangen, sagte Schnegg am Freitag in Bern.

Aktuell gebe es Unterbringungsreserven für etwa 800 Personen. Im Kanton Bern befinden sich rund 15'800 Menschen im Asylwesen.

Gesundheitswesen: Fokus auf integrierte Versorgung

Im Gesundheitswesen setzte Schnegg den Schwerpunkt auf die Entwicklung in Richtung integrierter Versorgung.

Ein solches Modell wurde unter dem Namen «Réseau de l'Arc» im Berner Jura Anfang Jahr eingeführt. Ziel des neuen Modells sei, die nach oben drehende Kostenspirale abzubremsen.

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