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    Berner Regierung will keine kleineren Schulklassen

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    Der Berner Regierungsrat lehnt eine Motion für kleinere Klassen und flächendeckendes Team-Teaching ab. Er warnt vor hohen Kosten.

    Schule
    Der Berner Regierungsrat warnt vor hohen Kosten und Fachkräftemangel bei kleineren Klassen. (Symbolbild) - dpa

    Der Berner Regierungsrat stellt sich gegen eine Motion für kleinere Klassen und flächendeckendes Team-Teaching. In seiner am Montag veröffentlichten Antwort warnt er vor hohen Kosten und einer Verschärfung des Fachkräftemangels.

    Drei Grossrätinnen der Grünen verlangen eine Obergrenze von 15 Schulkindern pro Klasse sowie Co-Teaching in allen Klassen.

    Die beiden Massnahmen würden zwar am Anfang zu einem höheren Bedarf an Lehrpersonen führen, schreiben sie. Mittelfristig trügen sie aber dazu bei, die Lehrkräfte im Beruf zu behalten.

    Kritik an grüner Bildungsinitiative

    Der Regierungsrat entgegnet, der Vorstoss sei zwar verständlich, aber strukturell und finanziell nicht zielführend. Eine Umsetzung würde zu Mehrkosten in Milliardenhöhe führen und den Personalmangel weiter verschärfen.

    Die durchschnittliche Klassengrösse liege derzeit bei 19,6 und damit nur leicht über dem schweizweiten Mittel. Diese Grösse habe sich auch während des Lehrpersonenmangels gehalten. Sie führe zu einem Bedarf von 5750 Klassen. Bei einer Obergrenze von 15 bräuchte es 1763 zusätzliche Klassen.

    Punktuelle Unterstützung möglich

    Punktuelle Unterstützung – etwa zusätzliche Ressourcen in Einzelfällen – sei aber weiterhin möglich, versichert die Regierung.

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    Kommentare

    User #784 (nicht angemeldet)

    Lächerlich die Grünen und Linken idotisch Logik, Schweiz Klassen 19 Kinder, wir war 30-35, für all Kinder richtig, Lehrer ideal Schule geben.

    User #4059 (nicht angemeldet)

    Zu teuer, glaub ich spinne, die Kinder sind die Zukunft und sollten bestmöglich ausgebildet, gefördert und unterstützt werden. Ist ja wie in Deutschland, wo Kantinenessen nicht bezahlt werden kann, weil man es allmöglichen NGO in Hals geschüttert wird. Kleine Klassen sind immer besser und es kommen deutlich bessere Leistungen bei raus.

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