Berner Gemeinderat legt Gegenvorschlag zu Rasensportinitiative vor
Der Gemeinderat der Stadt Bern hat am Donnerstag einen Gegenvorschlag zur Rasensportinitiative vorgelegt. Im Gegensatz zum Volksbegehren will er sich bei der Anzahl Nutzungsstunden nicht festlegen.

Die Ende 2024 eingereichte Initiative fordert mehr Rasensportfelder und die Festschreibung der Kapazitätserhöhung in der Gemeindeordnung. Konkret verlangt das Initiativkomitee die Erhöhung der Kapazität innert zehn Jahren um mindestens 12'000 jährliche Nutzungsstunden.
Der Gemeinderat will nun aber weniger Verbindlichkeit. Er verzichtet in seinem Gegenvorschlag darauf, eine konkrete Anzahl an zu schaffenden Nutzungsstunden in der Gemeindeordnung festzuschreiben, wie er in einer Mitteilung schreibt. Das sei «nicht stufengerecht». Auch bleibe die Stadt so flexibel.
Die FDP Stadt Bern reagierte prompt mit einer Medienmitteilung: «Der vom Gemeinderat präsentierte Gegenvorschlag bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Er enthält weder ein konkretes Ausbauziel noch einen verbindlichen Zeithorizont.»
Damit bleibe völlig offen, wann und in welchem Umfang die dringend benötigten zusätzlichen Kapazitäten tatsächlich geschaffen werden.
Das Geschäft geht nun in den Stadtrat. Die Volksabstimmung findet gemäss dem Gemeinderat frühestens im Februar 2027 statt.











