Basler Stiftung CMS: Unterstützung von 238 Partnern im 2025
Die Basler Christoph Merian Stiftung (CMS) hat im vergangenen Jahr im Rahmen ihres neuen Förderprogramms 238 Projekte und Institutionen mit 14,2 Millionen Franken unterstützt. Weitere 21 Projekte erhielten Unterstützung aus Rahmenkrediten.

Zudem flossen 7,3 Millionen Franken von der Dachstiftung der CMS (mit 35 Zustiftungen) an 46 Förderpartner, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.
Die CMS präsentierte am Dienstag ihren Jahresbericht vor den Medien. «Wir haben zwei Tätigkeitsfelder: die Förderung und die Bewirtschaftung», erklärte Direktor Baschi Dürr. Die aus den Anlagen erwirtschafteten Erträge flössen in die Fördertätigkeit der Stiftung.
Das gesamte Anlagekapital belief sich Ende 2025 auf rund 1,86 Milliarden Franken, wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist. Die grössten Anteile davon machten Renditeliegenschaften (rund 1,51 Milliarden Franken) und Finanzanlagen (rund 303,6 Millionen Franken) aus. Im Vorjahr sei das Anlagekapital rund 60 Millionen Franken kleiner gewesen.
Das Ergebnis bei den Liegenschaften lag 2025 rund 53,8 Millionen Franken im Plus, heisst es. Bei den Finanzanlagen habe ein Ergebnis von rund 28,6 Millionen Franken resultiert.
Die CMS wolle künftig den Aktienanteil an ihrem Anlagekapital erhöhen, wie Dürr sagte. Zudem wolle sie in Zukunft auch mehr Wohnraum selber realisieren.
Nicolas Rutschmann, Leiter Immobilien, sprach über anstehende Bauprojekte. Auf dem Dreispitz sollen auf dem Areal Nord zirka 800 Wohnungen entstehen – ein Drittel davon gemeinnützig. Das Projekt befinde sich derzeit im politischen Prozess. Weiter sollen künftig potentiell über 190 Wohnungen an der Reinacherstrasse, der Giornicostrasse und im Gellertfeld entstehen.
Alexander Suter, Leiter Soziales, gab ebenfalls Einblick in geplante Vorhaben. Im Bereich Wohnen plane man Unterstützung beim Wohnungstausch und von Besuchen von Sozialarbeitenden zum Erhalt von Wohnungen. Im Bereich des Unterstützungsfonds seien Nothilfe für Wohnkosten und ein Fonds für Nachbarschaftsinitiativen angedacht.
Zudem plane die Stiftung weitere Projekte für Obdachlose, so etwa im Rahmen einer Vorstudie für ein Hygienezentrum und Unterstützung für die Infrastruktur im Tageshaus. Des Weiteren seien auch Bestrebungen zum Thema günstiger Wohnraum im Gange.






