Parlament

    Basler Parlament gibt grünes Licht für Areal Dreispitz Nord

    Keystone-SDA Regional
    Keystone-SDA Regional

    Basel,

    Der Basler Grosse Rat gibt grünes Licht für das grosse Stadtentwicklungsprojekt Dreispitz Nord. Er hat am Mittwoch mit 83 zu 3 Stimmen bei 4 Enthaltungen die entsprechende Zonenänderung und den Bebauungsplan genehmigt.

    Der Grosse Rat stellt sich hinter das Projekt für einen neuen Stadtteil Dreispitz Nord in Basel. (Archivbild)
    Der Grosse Rat stellt sich hinter das Projekt für einen neuen Stadtteil Dreispitz Nord in Basel. (Archivbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

    Damit folgte das Parlament der Bau- und Raumplanungskommission (BRK) mit dem Antrag, alle Einsprachen gegen das Projekt abzulehnen.

    Nahezu alle Fraktionen äusserten sich wohlwollend zum neuen Stadtteil. Silvia Schweizer (FDP) lobte, dass das Gewerbe nicht geopfert werde und mit neuem Wohnraum unter einen Hut gebracht wird. Auch die Idee, eine neue Sekundarschule auf das Dach des M-Parcs zu stellen, kam gut an. Ivo Balmer (SP) als Sprecher der BRK bezeichnete dies als «Pionierschritt».

    Nur Basta ist skeptisch

    Einzig die Basta liess die Entscheidung zum Bebauungsplan offen und äusserte Skepsis. «Wir hätten uns mehr erhofft», sagte Fraktionssprecherin Brigitta Gerber. Die Basta hätte sich ein stärker auf das Klima angepasstes Projekt nach dem Schwammstadtprinzip, mit grösseren Bäumen sowie weniger motorisiertem Verkehr gewünscht. Aus der Basta-Fraktion kamen schliesslich auch die wenigen Nein-Stimmen und Enthaltungen.

    Jo Vergeat (Grüne) äusserte sich im Namen ihrer Fraktion grösstenteils positiv, doch die Schulwegsituation sei ein Punkt, der unbedingt noch angeschaut werden müsse.

    Der Bebauungsplan sieht rund 800 neue Wohnungen vor. Ein Drittel davon wird gemeinnützig – gemäss dem Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Initiative «Basel baut Zukunft».

    Auf dem Areal sind auch Büroflächen projektiert, zwei öffentliche Parkanlagen, eine Sekundarschule sowie die Erneuerung der Einkaufszentren M-Parc und Obi. Drei Türme der Architekten Herzog & de Meuron sind geplant. Projektpartner sind die Grundeigentümerin Christoph Merian Stiftung, der Kanton und die Genossenschaft Migros.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Eine weitere, geistlose Bemühung der RGB Fraktionen, in einem Kanton ohne Landreserven, mehr Wohnraum schaffen zu wollen, um den Machterhalt zu sichern, es werden nämlich keine Grosssteuerzahler zuwandern, dazu funzt das Sozsystem zu gut in BS! Und auch diese Neubewohner, wenns dann welche gibt, brauchen Wasser, Strom, ÖV, Strasse, Platz, Toilettenpapier, erzeugen Abwässer, usw.

    User #2642 (nicht angemeldet)

    Ich wäre interessiert, in einem der drei Hochhäuser einzuziehen, und würde gerne wissen, wann die Wohnungen bezugbereit sind.

    Weiterlesen

    f
    118 Interaktionen
    2000.-
    Beulendoktor: «Arbeite derzeit bis zu 16 Stunden am Tag»
    43 Interaktionen
    Hagelschäden

    MEHR PARLAMENT

    Start-up-Unternehmen
    Sessionsende
    6 Interaktionen
    Bern
    3 Interaktionen
    Bern

    MEHR AUS STADT BASEL

    4 Interaktionen
    Mit Optogenetik
    trockenheit
    139 Interaktionen
    Klimawandel
    Slavisa Jokanovic FC Basel
    5 Interaktionen
    3:7 in Winterthur