Basler Kantonslabor beanstandet 17 von 29 Gefahrengut-Betrieben
Das Kantonslabor Basel-Stadt hat im vergangenen Jahr 29 Betriebe bezüglich Umgang mit Gefahrengütern kontrolliert und 17 von ihnen beanstandet. Zwölf der Betriebe wiesen Mängel mit unmittelbarer Gefährdung für Gesundheit und Umwelt auf, wie das Labor am Mittwoch mitteilte.

Diese zwölf «bedeutsamen Mängel, die möglichst schnell zu beheben sind» entfielen alle auf den Bereich der Verordnung über den Gefahrenguttransport auf der Strasse, wie der Mitteilung zu entnehmen ist.
Die so beanstandeten Betriebe führen Onlineshops und informierten die beauftragten Transportunternehmen nicht über die Gefahrengüter in den Paketen, wie es heisst. Die Transporteure hätten die Gefahr nicht erkennen und nicht den Pflichten zum rechtskonformen Transport nachkommen können.
Bei derartigen Beanstandungen werden Korrekturmassnahmen verfügt und eine Gebühr verhängt, wie das Kantonslabor schreibt. Zudem werde nur eine kurze Periode bis zur nächsten Kontrolle angesetzt.
Bei neun aller kontrollierten Betriebe wurden zudem weniger gravierende Nichteinhaltungen der Gefahrengutvorschriften festgestellt, wie es weiter heisst. Hier würden Korrekturmassnahmen vereinbart, finanzielle Folgen habe dies keine.
Die Beanstandungsquote lag insgesamt bei 59 Prozent, 12 Prozent tiefer als noch im Jahr 2024, wie es in der Mitteilung steht.






