Baselbieter Landrat spricht mehr Geld für Umbau des Kantonsgerichts
Der Baselbieter Landrat hat am Donnerstag einer Ausgabe von rund 60,1 Millionen Franken für die Erweiterung und den Umbau des Kantonsgerichts zugestimmt. Davon entfallen rund 57,3 Millionen auf die Realisierung und rund 2,8 Millionen Franken auf die weitere Projektierung.

Die Abstimmung verlief mit 68 zu 9 Stimmen ohne Enthaltungen. Die vorberatende Bau- und Raumplanungskommission hatte die Vorlage einstimmig befürwortet.
Das Gebäude des Kantonsgerichts am Bahnhofplatz in Liestal soll umgebaut und erweitert werden. Wie der Landrat bereits 2021 festgestellt hatte, genügt es den Anforderungen an einen zeitgemässen Gerichtsbetrieb nicht mehr und der bestehende provisorische Anbau muss zurückgebaut werden.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich insgesamt auf 64,5 Millionen Franken. Der Landrat hatte bereits 2021 erste Gelder für die Projektierung gesprochen. Damals war man von Gesamtkosten von 35 Millionen Franken ausgegangen. Die Mehrkosten führt die Regierung hauptsächlich auf hohe Baupreis-Teuerung zurück. Zudem habe sich das Projekt als komplexer herausgestellt, als ursprünglich angenommen.






