Baselland

    Baselbieter Gemeinden reichen zwei Initiativen ein

    Keystone-SDA Regional
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    Liestal,

    Elf Baselbieter Gemeinden fordern finanzielle Entlastung: Mit zwei Initiativen wehren sie sich gegen Mehrkosten durch Kantonsentscheide.

    Grünen-Politikerin Mutter Baby Parlament
    Der Baselbieter Landratssaal. (Archiv) - basselland.ch

    Die unformulierte «Wer befiehlt, zahlt!»-Initiative fordert eine Gesetzesänderung, die den Kanton dazu verpflichtet, die finanziellen Folgen von Vorlagen auch auf der Gemeindeebene aufzuzeigen.

    Zudem sollen durch Entscheide des Kantons bei den Gemeinden entstehende Mehrkosten auch vom Kanton getragen werden.

    Mit der formulierten «Bankgewinn»-Initiative wollen die Gemeinden erreichen, dass sie an der Gewinnausschüttung der BLKB zu einem Drittel beteiligt werden. Basierend auf Zahlen aus dem Jahr 2024 wären das Mehreinnahmen von 22,4 Millionen Franken, wie es heisst.

    Der Kanton Zürich kenne bereits eine solche Regelung.

    Gemeinsame Forderungen für mehr Finanzautonomie

    Hinter den beiden Initiativen stehen die Gemeinden Arisdorf, Buckten, Duggingen, Ettingen, Häfelfingen, Känerkinden, Laufen, Lausen, Liestal, Pratteln und Sissach. Gemäss Mitteilung wohnen dort ingesamt 63'000 Personen.

    Daniel Spinnler
    Daniel Spinnler (FDP). - keystone

    «Entgegen der Aussagen des Kantons steht eine grosse Mehrheit der Baselbieter Gemeinden vor grossen finanziellen Herausforderungen», lässt sich der Liestaler Stadtpräsident Daniel Spinnler (FDP) im Namen der Gemeinden zur ersten Initiative zitieren.

    Rund 80 Prozent der Gemeindeausgaben seien durch Bundes- und Kantonsregelungen «faktisch vorgegeben».

    Mit einer Beteiligung an der BLKB-Gewinnausschüttung könnten die Gemeinden laut der Ettinger Gemeindepräsidentin Sibylle Muntwiler (parteilos) «rasch substanzielle Beiträge erhalten und ihre Finanzlage verbessern».

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    Kommentare

    User #1042 (nicht angemeldet)

    Der einfache Bürger muss immer mehr bezahlen.

    User #1372 (nicht angemeldet)

    Kanton und Gemeinden schieben sich die Kosten hin und her und bezahlen dürfen wir Arbeitenden deppen, egal wo die Kosten zugewiesen werden. Und wir bezahlen die Löhne der Politiker, damit sie monatelang nutzlose Sitzungen deswegen abhalten.

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