Aargauer Staatsangestellte erhalten 0,2 Prozent mehr Lohn

Keystone-SDA Regional
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In der Debatte über das Budget 2026 hat der Aargauer Grosse Rat am Dienstag Entscheide zu den Löhnen für die Staatsangestellten und Lehrpersonen gefällt. Die Mehrheit aus SVP und FDP setzten sich durch – auch gegen die Anträge des Regierungsrats.

Der Aargauer Grosse Rat steht auch bei den Löhnen für das Staatspersonal und den Lehrpersonen auf der Sparbremse.  (Symbolbild)
Der Aargauer Grosse Rat steht auch bei den Löhnen für das Staatspersonal und den Lehrpersonen auf der Sparbremse. (Symbolbild) - Keystone/MARTIN RUETSCHI

Das Parlament entschied sich in mehreren Eventualabstimmungen für eine durchschnittliche Veränderung der Löhne für das Staatspersonal um 0,2 Prozent. Der Entscheid wurde mit 109 zu 27 Stimmen getroffen. Die Löhne der Lehrpersonen werden jedoch auf Antrag der FDP nicht erhöht. Das Parlament beschloss dies mit 73 zu 64 Stimmen. SVP und FDP setzten sich durch.

Der Regierungsrat wollte 0,5 Prozent für das Staatspersonal und die Lehrpersonen. Er hatte ursprünglich einen Antrag auf 0,7 Prozent gestellt. Die SP forderte ohne Erfolg den Antrag auf eine Erhöhung um 0,8 Prozent. Es gab auch den Antrag auf eine Nullrunde.

Die politischen Standpunkte verliefen wie bei der gesamten Debatte über den Voranschlag 2026: SVP und FDP wollten sparen, während SP, Mitte, Grüne, GLP und EVP mehrheitlich die Anträge des Regierungsrats unterstützten.

Der Grosse Rat entschied auch, wie viel Geld für die sogenannte Systempflege zur Verfügung steht. Für die Staatsangestellten sind es 0,5 Prozent – der Regierungsrat wollte 0,85 Prozent. SVP und FDP setzten sich mit 73 zu 64 Stimmen durch.

Für die Systempflege der Löhne bei den Lehrpersonen stehen höchstens 1,0 Prozent zur Verfügung. Hier setzte sich der Regierungsrat mit seinem Antrag durch. Der Entscheid fiel mit 98 zu 37 Stimmen.

Das Geld für diese Systempflege muss mit dem sogenannten Rotationsgewinn finanziert werden. Rotationsgewinne entstehen, wenn Funktionen durch Mitarbeitende besetzt werden, deren Lohn tiefer ist als derjenige der Vorgängerinnen oder Vorgänger.

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