Arbeitslosenquote

Aargauer Arbeitslosenquote steigt erneut – auf 3,5 Prozent

Keystone-SDA Regional
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Aarau,

Im Kanton Aargau ist die Arbeitslosenquote zum dritten Mal in Folge gestiegen. Die Quote erhöhte sich im Januar im Vergleich zum Vormonat auf 3,5 Prozent. Das ist ein Anstieg von 0,1 Prozentpunkte. Die Quote liegt über dem Schweizer Durchschnitt von 3,2 Prozent.

Im Kanton Aargau ist die Arbeitslosenquote im Januar auf 3,5 Prozent gestiegen. (Symbolbild)
Im Kanton Aargau ist die Arbeitslosenquote im Januar auf 3,5 Prozent gestiegen. (Symbolbild) - Keystone/PETER KLAUNZER

Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Kanton Aargau waren im Januar insgesamt 13'626 Personen als arbeitslos gemeldet, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Freitag mitteilte. Damit waren 434 Personen mehr als im Vormonat registriert – oder 1365 Personen mehr als im Januar 2025.

Die Zahl der gemeldeten Stellensuchenden stieg im Vergleich zum Vormonat um 295 auf 20'289 Personen. Die Zahl der bei den Aargauer RAV gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich gleichzeitig um 365 auf 3854 Stellen, wie das AWA weiter mitteilte.

Durchschnittlich waren die im Januar abgemeldeten Stellensuchenden 236 Tage auf Stellensuche. Das waren 14 Tage weniger als im Vormonat. Am längsten suchten die 50- bis 64-Jährigen nach einer neuen Stelle: Sie benötigten im Durchschnitt 297 Tage, um eine neue Arbeit zu finden. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren es 233 Tage und bei den 15- bis 24-Jährigen 137 Tage.

Im Januar verzeichnete der Bezirk Kulm mit einer Quote von 4,2 Prozent die höchste Arbeitslosenquote im Kanton. Über dem kantonalen Durchschnitt lagen auch die Bezirke Zurzach mit 3,9 Prozent, Zofingen mit 3,8 Prozent und Baden mit 3,7 Prozent.

Der Bezirk Brugg sowie der Bezirk Rheinfelden lagen mit jeweils 3,5 Prozent genau im kantonalen Durchschnitt. Im Gegensatz wies der Bezirk Muri mit 2,3 Prozent die niedrigste Quote aller Bezirke auf.

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Kommentare

User #4281 (nicht angemeldet)

Liebe Journalisten: Wo bleibt der makroökonomische Kontext?

User #3879 (nicht angemeldet)

In Wahrheit ist die Arbeitslosenquote vermutlich um einiges höher, denn auf dem RAV werden die Leute zu Bewerbungskursen verpflichtet, die sich über etliche Wochen erstrecken. Dann sind sie nicht arbeitslos, sondern in "Weiterbildung". Ein übliches Vorgehen, zum verschönen der Statistiken.

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