Arbeitslosenquote steigt auf 3,2 Prozent
Die Arbeitslosigkeit hat zu Beginn des Jahres 2026 weiter leicht zugenommen. Der Anstieg der Arbeitslosenquote ist auf saisonale Faktoren zurückzuführen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im Januar auf 3,2 Prozent gestiegen.
- Ende Januar waren 152'280 Personen beim RAV als arbeitslos gemeldet.
Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist im Januar auf 3,2 Prozent gestiegen nach 3,1 Prozent im Dezember, wie das Seco heute mitteilt. Um saisonale Faktoren bereinigt sank sie dagegen auf 2,9 Prozent nach zuvor 3,0 Prozent.
Schweizweit waren Ende Januar 152'280 Personen in den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Das waren 5005 Personen oder 3,4 Prozent mehr als im Dezember und über 12 Prozent mehr als im Januar 2025.
Die Arbeitslosenquote rückte im Januar leicht auf 3,2 Prozent nach 3,1 Prozent im Dezember vor. Berücksichtigt man allerdings saisonale Faktoren, wie etwa dass im Winter Baustellen stillstehen, dann sank die saisonbereinigte Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent.
Deutlich mehr offene Stellen
Ein Anstieg wurde bei den RAV derweil bei den Personen verzeichnet, die sich als Stellensuchende registriert haben. Im Januar stieg die Zahl der Stellensuchenden um 4695 oder 2,0 Prozent auf insgesamt 236'319 Personen.
Zugleich nahmen aber auch die bei den RAV gemeldeten offenen Stellen gegenüber Dezember zu, und zwar um deutliche 12'964 beziehungsweise 36 Prozent auf 48'904 zu. Um saisonale Faktoren bereinigt lag das Plus mit knapp 17 Prozent etwas tiefer. Dass Firmen mehr offene Stellen zu vergeben haben, werten Ökonomen als positives Zeichen für die Entwicklung am Arbeitsmarkt.
Die Lage bei der Kurzarbeit, zu welcher das Seco jeweils verzögert Daten publiziert, hat sich im Oktober etwas eingetrübt. Per Ende Oktober waren in der Schweiz 11'607 Personen von Kurzarbeit. Das waren 822 mehr als Ende September. Die Zahlen fallen in eine Zeit grosser Unsicherheit für die Schweiz im Handel mit den USA. Die Trump-Regierung hatte Anfang August für die Schweiz hohe Zölle erhoben und die Vereinbarung zum Zoll-Deal wurde erst im November bekannt.










