29 Berner Energieversorger wollen sich an der KWO beteiligen

Keystone-SDA Regional
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Thun,

29 Berner Energieversorger haben ihren Anspruch auf eine Beteiligung an der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) bekräftigt. Sie haben sich im Konsortium EVU Bern zusammengeschlossen, das eine Beteiligung von fünf bis zehn Prozent an der KWO anstrebt.

Die neue Spitallamm-Staumauer der Kraftwerke Oberhasli in Guttannen. Wer künftig wie viel Anteile an den KWO halten soll, ist noch offen. (Archivbild)
Die neue Spitallamm-Staumauer der Kraftwerke Oberhasli in Guttannen. Wer künftig wie viel Anteile an den KWO halten soll, ist noch offen. (Archivbild) - Keystone/GAETAN BALLY

Ziel sei eine entsprechende Verankerung in der überarbeiteten Konzessionsstrategie Wasserkraft des Kantons Bern, teilte das Konsortium am Dienstag nach dem Unterschriftstermin in Thun mit.

Die beteiligten Unternehmen versorgen laut Communiqué rund 240’000 Endkundinnen und Endkunden mit jährlich rund 1,3 Milliarden Kilowattstunden Strom. Dies entspreche etwa einem Viertel der Berner Bevölkerung.

Das Konsortium verwies zudem auf eine Bilanzsumme von rund 1,7 Milliarden Franken und eine Eigenkapitalquote von rund 65 Prozent. Damit sei die Finanzierung der geplanten Beteiligungsgesellschaft gesichert. Die Unternehmen seien regional verankert und könnten auf politische Unterstützung im Grossen Rat zählen.

Hintergrund ist die Erneuerung der Wassernutzungskonzessionen der Kraftwerke Oberhasli, die 2042 auslaufen. Noch ist nicht entschieden, wie die künftigen Besitzverhältnisse bei den Kraftwerken Oberhasli aussehen sollen.

Heute hält der bernische Energiekonzern BKW 50 Prozent. Hinzu kommen Energie Wasser Bern (EWB) sowie die Elektrizitätswerke von Zürich und Basel mit jeweils 16,7 Prozent.

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