Zwei weitere Tote nach Raketenangriff in Haifa geborgen

Keystone-SDA
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Bern,

Israelische Rettungskräfte haben nach Militärangaben zwei weitere Leichen aus einem Haus in der Hafenstadt Haifa geborgen, das bei einem iranischen Raketenangriff am Sonntag weitgehend zerstört worden war. Insgesamt wurden damit vier Personen, die unter den Trümmern verschüttet waren, tot aufgefunden.

Israelische Such- und Rettungskräfte arbeiten an einem Wohnhaus, das durch einen iranischen Angriff zerstört wurde. Foto: Oren Ziv/dpa
Israelische Such- und Rettungskräfte arbeiten an einem Wohnhaus, das durch einen iranischen Angriff zerstört wurde. Foto: Oren Ziv/dpa - Keystone/dpa/Oren Ziv

Dutzende Reservisten seien die ganze Nacht lang vor Ort im Einsatz gewesen, teilte die israelische Armee mit. Sie hätten verschiedene technologische Hilfsmittel eingesetzt, um die Eingeschlossenen so schnell wie möglich zu finden.

Bei den Opfern handelte es sich nach Medienberichten um ein älteres Paar, etwa 80 Jahre alt, sowie um den rund 40 Jahre alten Sohn und dessen 35-jährige Partnerin. Die schwierigen Bergungsarbeiten dauerten etwa 18 Stunden.

Bei dem Angriff war den Berichten zufolge auch ein 82-Jähriger schwer verletzt worden. Er sei operiert worden, derzeit sediert und werde künstlich beatmet. Zwei weitere Frauen und ein zehn Monate altes Baby hätten ebenfalls Verletzungen erlitten.

Das Gebäude wurde bei dem Angriff am Sonntag massiv beschädigt, obwohl der Sprengkopf der Rakete, der Hunderte Kilogramm Sprengstoff enthielt, nach Angaben des israelischen Kan-Senders beim Einschlagen nicht detonierte. Die Raketenabwehr habe vergeblich versucht, das Geschoss abzufangen, berichtete der Sender unter Berufung auf Militärkreise.

Kommentare

User #1088 (nicht angemeldet)

Was soll dies eigentlich? Wie genau wird berichtet von Teheran? Als ob die in Israel rechtens seien!

User #1895 (nicht angemeldet)

Das Volk wird es Netanyahu noch danken, der Iron Dome ist jetzt kaputt, zu wenig Munition und die Iraner haben doch noch modernere Raketen - fatale Selbstüberschätzung

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