Xi Jinping

    Xi Jinping holt engste Verbündete in mächtigen Ständigen Ausschuss der KP

    AFP
    AFP

    China,

    Chinas Staats- und Parteichef hat am Sonntag wie erwartet seine engsten Verbündeten in den Ständigen Ausschuss des Politbüros geholt und damit seine Macht auf dem Weg in eine historische dritte Amtszeit als Präsident weiter gefestigt.

    Die Mitglieder des neuen Ständigen Ausschusses
    Die Mitglieder des neuen Ständigen Ausschusses - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Erstmals keine Frau mehr Mitglied des 25-köpfigen Politbüros.

    Zu den vier neuen Mitgliedern der siebenköpfigen Machtzentrale der KP gehört unter anderem Shanghais Parteichef Li Qiang, der den harten Lockdown Anfang des Jahres in seiner Megametropole leitete.

    Li dürfte Nachfolger von Ministerpräsident Li Keqiang werden, der im kommenden Jahr aus seinem Amt scheidet. Der als moderat geltende 67-jährige Regierungschef war zuvor vom alle fünf Jahre tagenden Kongress der KP nicht mehr in das Zentralkomitee aufgenommen worden und hatte damit automatisch auch seinen Platz im 25-köpfigen Politbüro und dessen Ständigen Ausschuss verloren.

    Neu im Ständigen Ausschuss sind zudem Xis enger Berater Ding Xuexiang sowie die Parteichefs der Provinz Guangdong und Pekings, Li Xi und Cai Qi.

    In einem Bruch mit den Regeln seit dem Tod von Staatsgründer Mao Zedong war Xi Jinping am Sonntag vom neuen Zentralkomitee für eine dritte Amtszeit als Generalsekretär der KP bestätigt worden. Damit wird der 69-Jährige voraussichtlich auch im März vom Nationalen Volkskongress zum dritten Mal als Präsident bestätigt.

    Den Weg dafür hatte Xi bereits 2018 geebnet, als er die Begrenzung der Amtszeit des Staatschefs auf zwei Mandate abschaffte. Theoretisch könnte er nun Präsident auf Lebenszeit bleiben. Dass die neuen Mitglieder des Ständigen Ausschusses «allesamt Xis Leute» seien, weise darauf hin, «dass er auch über eine dritte Amtszeit hinaus herrschen will», sagte der China-Experte Alfed Wu Muluan von der Staatlichen Universität Singapur.

    Erstmals seit 25 Jahren gehört dem Politbüro laut seiner am Sonntag veröffentlichten Liste keine Frau mehr an. Das einzige weibliche Mitglied Sun Chunlan ist in den Ruhestand getreten, und laut der Liste wurden keine weiteren Frauen mehr ernannt.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Martin Pfister F-35
    185 Interaktionen
    Kampfjet-Debakel
    Granit Xhaka
    449 Interaktionen
    Impf-Zoff

    MEHR IN POLITIK

    2 Interaktionen
    Abstimmung
    7 Interaktionen
    Sie reden wieder

    MEHR XI JINPING

    xi donald Trump
    108 Interaktionen
    Neuer Bericht
    Xi Trump Boeing
    19 Interaktionen
    Bei Treffen in China
    10 Interaktionen
    Moskau/Peking
    Donald Trump
    8 Interaktionen
    Heute Gipfel

    MEHR AUS CHINA

    5 Interaktionen
    Peking
    Li Qiang China
    2 Interaktionen
    Peking
    Xiaomi 18 Pro
    200-MP-Kameras
    Peking