Die USA haben neue Sanktionen gegen russische Firmen und Personen verhängt. Damit sollen Umgehungen bereits verhängter Massnahmen verunmöglicht werden.
US-Präsident Joe Biden bei einer Ansprache im Weissen Haus.
US-Präsident Joe Biden bei einer Ansprache im Weissen Haus. - Patrick Semansky/AP/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • 21 russische Unternehmen und 13 Personen stehen neu auf der US-Sanktionsliste.
  • So soll Russland unter anderem der Zugang zu westlichen Technologien verwehrt werden.

Die US-Regierung verhängt wegen des Angriffs auf die Ukraine weitere Sanktionen gegen russische Firmen und Personen. Das US-Aussenministerium und das US-Finanzministerium teilten heute Donnerstag in Washington mit, 21 Unternehmen und 13 Personen würden mit Strafmassnahmen belegt.

Es gehe darum, Moskau die Möglichkeit zu nehmen, bereits verhängte Sanktionen über ein Netzwerk von Einrichtungen und Akteuren zu umgehen. Ausserdem solle Russland weiter der Zugang zu westlichen Technologien verwehrt werden.

Sanktionen ergingen demnach auch gegen drei Personen, denen Cyber-Angriffe zur Last gelegt würden. Vermögenswerte der Betroffenen in den USA werden demnach eingefroren, und jegliche Geschäfte oder Transaktionen mit ihnen in den USA oder durch US-Bürger werden untersagt.

Bereits weitreichende Sanktionen in Kraft

Sanktionsbefugnisse würden ausserdem auf weitere Bereiche der russischen Wirtschaft ausgedehnt – auf die Luft- und Raumfahrt, die Schifffahrt und den Elektronik-Sektor. Dies ermögliche die Verhängung weiterer Sanktionen in diesen Wirtschaftszweigen, hiess es weiter.

Die USA hatten in den vergangenen Wochen wegen des Ukraine-Krieges gemeinsam mit internationalen Partnern bereits weitreichende Sanktionen gegen Russland verhängt.

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