Weisses Haus prüft Optionen für Gehälter von Airport-Personal
Angesichts stundenlanger Wartezeiten an einigen US-Flughäfen ringt das Weisse Haus um Lösungen, um die Sicherheits-Mitarbeiter zu bezahlen. Regierungssprecherin Karoline Leavitt bestätigte auf Anfrage, dass die Regierung derzeit «über eine Reihe von Ideen diskutiere», um die Auswirkungen des seit mehr als einem Monat andauernden Etatstreits für das Heimatschutzministerium abzumildern. Zugleich schränkte sie ein, es gebe bislang keine konkreten Pläne.

Laut «Wall Street Journal» dringen mehrere republikanische Senatoren darauf, dass US-Präsident Donald Trump den nationalen Notstand ausruft und damit Gelder für die Bezahlung der Sicherheits-Mitarbeiter freimacht.
Hintergrund ist ein politischer Streit um die Finanzierung des Heimatschutzministeriums. Diesem untersteht die für Sicherheit an Flughäfen zuständige Transportation Security Administration (TSA). Da die Weiterfinanzierung des Ressorts weiter nicht steht, können die TSA-Mitarbeiter nicht bezahlt werden. Viele von ihnen hatten sich daraufhin krankgemeldet.
Weil es an Arbeitskräften fehlt, staut es sich an den Flughäfen. Am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) standen Passagiere am George Bush Intercontinental Airport in Houston zwischen drei und vier Stunden für die Sicherheitsprüfung an. Der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport, der in den Tagen zuvor ebenfalls stundenlange Wartezeiten angezeigt hatte, verwies nur noch darauf, dass Fluggäste «mindestens vier Stunden oder mehr» für die Kontrolle einplanen sollten.
Seit Montag sind auf den Befehl von US-Präsident Donald Trump an einigen Airports Beamte der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE im Einsatz.










