Wahlverlierer in Pakistan sprechen über Forderung nach Neuwahl
Nach mehreren Vorwürfen der Wahlfälschung werden Forderung nach Neuwahlen laut.

In Pakistan mehren sich nach Vorwürfen der Wahlfälschung bei der Parlamentswahl Forderungen nach einer Neuwahl. «Wir lehnen den gesamten Wahlprozess ab und diskutieren mit anderen politischen Gruppen eine Neuwahl», sagte der Sprecher der bisherigen Regierungspartei Pakistanische Muslim-Liga (PML-N), Mushahidullah Khan, am Samstag. Die PML-N werde alle anderen Parteien, die das Wahlergebnis nicht anerkennen, kontaktieren und mit ihnen die weitere Vorgehensweise besprechen.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Wahlverlierer in Pakistan wollen ihre Niederlage nicht akzeptieren.
- Sie denken über die Forderung nach Neuwahlen nach.
Bereits am Freitagabend (Ortszeit) hatte ein Bündnis kleinerer Parteien eine Neuwahl gefordert. «Das ist Selektion und keine Wahl», sagte ein Senator der Jamiat Ulema-e-Islam (JUI-F), Hafiz Hamdullah.
Die Wahlkommission hatte am Freitag den ehemaligen Kricket-Star Imran Khan zum Sieger erklärt. Khans Bewegung für Gerechtigkeit (Tehreek-e Insaf/PTI) konnte sich in 115 von 272 Wahlkreisen durchsetzen. Abgeschlagen folgt die PML-N, die den Angaben zufolge in 63 Wahlkreisen siegte. Die Pakistanische Volkspartei (PPP) landete mit 43 gewonnenen Wahlkreisen auf dem dritten Platz.










