Vance warnt Iran vor Gesprächen, die USA nicht zu täuschen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Vor seiner Abreise zu Verhandlungen zum Iran-Krieg in Pakistan hat US-Vizepräsident JD Vance Teheran dazu ermahnt, die Gespräche mit den USA ernst zu nehmen.

dpatopbilder - US-Vizepräsident J.D. Vance spricht zur Presse, bevor er auf der Joint Base Andrews an Bord der Air Force Two geht, um zu Gesprächen über den Iran nach Pakistan zu fli...
dpatopbilder - US-Vizepräsident J.D. Vance spricht zur Presse, bevor er auf der Joint Base Andrews an Bord der Air Force Two geht, um zu Gesprächen über den Iran nach Pakistan zu fli... - Keystone/AP POOL/Jacquelyn Martin

Wie US-Präsident Donald Trump verdeutlicht habe, sei man bereit, den Iranern die Hand zu reichen, wenn diese bereit seien, in gutem Glauben zu verhandeln, sagte Vance vor Journalisten. «Wenn sie versuchen, uns zu täuschen, werden sie feststellen, dass das Verhandlungsteam nicht besonders aufgeschlossen ist.»

Der Vizepräsident war auch um Zuversicht bemüht: Man freue sich auf die Verhandlungen, betonte er. Trump habe seinem Verhandlungsteam einige sehr klare Richtlinien gegeben. Man werde sich bemühen, gute Verhandlungen zu führen.

Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg soll es von diesem Freitag an in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Gespräche zwischen den USA und dem Iran über eine dauerhafte Friedenslösung geben. Der US-Delegation um Vance gehören nach Angaben des Weissen Hauses auch der Sondergesandte Steve Witkoff sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner an.

Aus Sicherheitskreisen in Pakistan hiess es, zunächst seien Vorgespräche auf Expertenebene vorgesehen. Am Samstag sei ein Treffen der Verhandlungsführer angedacht. Die Gespräche könnten bei Bedarf demnach auch bis Sonntag andauern. Auf iranischer Seite blieb zuletzt allerdings unklar, ob Teheran überhaupt die Verhandlungsführer zu den Gesprächen nach Islamabad schicken würde. Der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge finden keine Verhandlungen statt, solange Israel seine Angriffe auf den Libanon fortsetzt.

Kommentare

User #3454 (nicht angemeldet)

Das ist wieder mal der Gipfel. Einfach den anderen beschuldigen, für Dinge die man selbst macht. ZWEI mal innert eines Jahres, griffen Israel und die USA inmitten von Friedensverhandlungen an. Und selbst jetzt, als es um den Waffenstillstand geht, stimmte man dem Plan zu, nur um nach einem Telefongespräch mit Netanyahu von dem Teil mit dem Libanon wieder Abstand zu nehmen. Dies berichtetet sogar die NYT. Wer täuscht hier nochmals wen genau?

Partnun123

Wer hier wohl ein Täuschunsmanöver in die Wege leitet sind wohl die Trumpschen Politikstrategen, Strategen welche bis heute mehr oder weniger nun und nichts erreicht haben

Weiterlesen

deepfake
41 Interaktionen
Auf Tiktok und Co.
Kinder Yoga
153 Interaktionen
Regelmässig

MEHR AUS STADT BERN

3 Interaktionen
Bern
YB Frauen Servette Playoff-Hinspiel
9 Interaktionen
AWSL-Playoff
-
108 Interaktionen
Nach «Asylanten»-Post
koch kolumne
1'980 Interaktionen
Koch