USA und Slowakei wollen bei Kernenergie kooperieren

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Bern,

Die USA und die Slowakei wollen bei der zivilen Nutzung der Atomenergie enger kooperieren, um den EU-Mitgliedstaat weniger abhängig von russischer Energie zu machen. Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico und US-Energieminister Chris Wright unterzeichneten in Washington ein entsprechendes Regierungsabkommen. Geplant ist unter anderem der Bau eines neuen 1200-Megawatt-Reaktorblocks am Standort Jaslovske Bohunice. Das US-Unternehmen Westinghouse Electric Company gilt als aussichtsreicher Kandidat für den Auftrag, dessen Wert auf rund zehn bis fünfzehn Milliarden Euro geschätzt wird.

ARCHIV - Dampf steigt aus den Kühltürmen im Kernkraftwerk Mochovce. Foto: Radovan Stoklasa/TASR/dpa
ARCHIV - Dampf steigt aus den Kühltürmen im Kernkraftwerk Mochovce. Foto: Radovan Stoklasa/TASR/dpa - Keystone/TASR/Radovan Stoklasa

Fico sprach von einem «bedeutenden Meilenstein in den bilateralen Beziehungen» mit den USA. Er soll bei seinem US-Besuch auch noch Präsident Donald Trump treffen.

Die bestehenden Atomkraftwerke an den Standorten Jaslovske Bohunice und Mochovce decken mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs der Slowakei, die knapp 5,5 Millionen Einwohner hat. Sie verfügen über Druckwasserreaktoren sowjetischer beziehungsweise russischer Bauart. Gegen die teils mehr als 40 Jahre alten Anlagen protestierten in der Vergangenheit immer wieder österreichische Atomkraftgegner. Jaslovske Bohunice liegt nur rund 100 Kilometer östlich von Wien.

Kommentare

User #5339 (nicht angemeldet)

Man muss breit aufgestellt sein. In den Strommix auch AKW miteinbeziehen. Hohe Leistungen ermöglicht eine Energieintensive Industrie zu versorgen. Photovoltaik ist im Bereich Immobilien wie EFH sehr gut.

User #4904 (nicht angemeldet)

Die tun was gegen den Klimawandel un für den Naturschutz Nicht wie DE. AKW'S abstellen und durch Kohlenstrom ersetzen, bzw das Land unter Windkraftanlagen kaputt betonieren .

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