USA: Rechtsextremer Blogger Milo Yiannopoulos abgeschoben

    Keystone-SDA
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    Der rechtsextreme Blogger Milo Yiannopoulos ist von der US-Migrationsbehörde ICE ausser Landes gebracht worden. Er sei am Freitag in sein Heimatland, das Vereinigte Königreich, abgeschoben worden, teilte ein Sprecher des US-Heimatschutzministeriums der Deutschen Presse-Agentur mit.

    ARCHIV - Der für rechtspopulistische Aussagen bekannte Blogger Milo Yiannopoulos. Foto: Mary Altaffer/AP/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Der für rechtspopulistische Aussagen bekannte Blogger Milo Yiannopoulos. Foto: Mary Altaffer/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Mary Altaffer

    ICE-Beamte hatten Yiannopoulos am Flughafen New Orleans (US-Bundesstaat Louisiana) in Gewahrsam genommen, weil er sein Aufenthaltsrecht überschritten hatte.

    Den Angaben nach war Yiannopoulos am 14. Mai 2019 legal über New York in die USA eingereist. Nachdem er aber länger als erlaubt in den Vereinigten Staaten blieb und zudem nicht zu einer Anhörung erschien, erteilte ein Einwanderungsrichter am 22. Juli dieses Jahres eine endgültige Ausweisungsverfügung.

    Prominentes Gesicht amerikanischer Rechtsextremisten

    Yiannopoulos war lange als prominentes Gesicht amerikanischer Rechtsextremisten bekannt. Der offen schwul lebende Brite verbreitete Hetze gegen Frauen, Schwarze, Eliten und Liberale. Erst als 2017 ein Interview kursierte, in dem er Sex zwischen Männern und Jungen verteidigte, kehrte ihm die Szene grossteils den Rücken: Yiannopoulos verlor seinen Buchvertrag mit dem Verlag Simon & Schuster, die Conservative Political Action Conference (CPAC-Konferenz) strich ihn von der Rednerliste und das rechte Onlinemedium Breitbart News kündigte Yiannopoulos.

    Yiannopoulos war zuletzt vor allem für seine Verbindungen zum US-Rapper Ye (zuvor Kanye West), bekannt, wie das Promi-Portal TMZ zu dem Fall berichtete. Er habe fast zwei Jahre lang für ihn gearbeitet, bevor die beiden 2024 ihre Zusammenarbeit aufkündigten.

    Im vergangenen Jahr hatte Yiannopoulos sich auf X positiv zur Migrationsbehörde ICE geäussert: «Kalifornien braucht ICE-Kontrollpunkte an den Eingängen von Supermärkten, Tankstellen, Einkaufszentren, Kreuzungen und Regierungsgebäuden», schrieb er damals. Jeder, der an den Kontrollpunkten nicht nachweisen könne, dass er sich rechtmässig in den USA aufhält, solle «sofort abgeschoben» werden.

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    Kommentare

    User #5529 (nicht angemeldet)

    Wieso folgt ihm nicht die ganze ICE Bande?

    User #5688 (nicht angemeldet)

    Wieso folgen Rechtsextreme einem Ausländer? Die haben echt den Verstand einer Amöbe...

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