«Zu Ehren» des Königspaars: Trump will Whisky-Zölle aufheben

    Keystone-SDA
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    USA,

    US-Präsident Donald Trump will «zu Ehren» des britischen Königspaars schottischen Whisky von Zöllen ausnehmen. «Der König und die Königin haben mich dazu gebracht, etwas zu tun, das niemand sonst geschafft hat, ohne mich überhaupt darum zu bitten!», schrieb Trump nach einem mehrtägigen Staatsbesuch von König Charles III. und Königin Camilla in den USA auf der Plattform Truth Social. Für den Monarchen galt der Besuch als diplomatischer Drahtseilakt, weil die Beziehungen beider Länder zuletzt unter anderem durch den Iran-Krieg strapaziert wurden.

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    Donald Trump will schottischen Whisky von den Zöllen ausnehmen. - keystone

    Trump war in seinem Post nun voll des Lobes für das Königspaar – der Schritt erfolge «zu Ehren des Königs und der Königin des Vereinigten Königreichs, die soeben das Weisse Haus verlassen haben und bald in ihr wundervolles Land zurückkehren werden», schrieb der Republikaner, der als Fan des britischen Königshauses gilt. Er werde Zölle und Beschränkungen für Whisky aufheben, die die Zusammenarbeit zwischen Schottland und dem US-Bundesstaat Kentucky in diesem Bereich beträfen, erklärte Trump. Dabei erwähnte er auch Holzfässer, wurde allerdings nicht konkret.

    Der Chef des US-Verbands der Spirituosenhersteller, Chris Swonger, versteht Trumps Ankündigung so, dass künftig kein Zoll in Höhe von zehn Prozent mehr auf britischen Whisky anfallen soll. Er zeigte sich erleichtert, dass der Handel zwischen beiden Nationen damit wieder zollfrei sei.

    Zwischen Schottland und Kentucky gibt es eine tief verwurzelte Partnerschaft in der Destillerie. Während echter Bourbon in den USA ausschliesslich in neuen Eichenholzfässern reifen darf, gibt es für Scotch keine entsprechende Vorschrift. Nach der Bourbon-Herstellung haben die Produzenten keine Verwendung mehr für ihre Fässer – diese gehen dann oft nach Schottland, da die dann gebrauchten Fässer weniger Holzaromen abgeben und dem Whisky subtilere Geschmacksnoten verleihen.

    Schafft Trump jetzt den Zoll auf schottischen Whisky ab, kurbelt das die Nachfrage in den USA an. Das wiederum dürfte die Produktion in Schottland ankurbeln und die Nachfrage nach Holzfässern aus Kentucky steigern. Die Brenner im US-Bundesstaat haben nach Angaben des US-Spirituosenverbandes mit immensen Exportrückgängen zu kämpfen, nachdem der Hauptabnehmer Kanada zum Boykott von US-Spirituosen aufgerufen hatte. Auch Handelsbarrieren wie Zölle sorgten für einen Umsatzschwund.

    Kommentare

    User #5986 (nicht angemeldet)

    Ein Prost auf dich Trump ^^

    User #2253 (nicht angemeldet)

    Ein Whisky-Krieg wäre wohl das Schlimmste, was der Welt noch passieren könnte... Ich bin heilfroh, dass Trump bis heute noch nie einen Tropfen Scotch getrunken hat und hierbei Gnade vor Recht walten lässt. Skol!

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