US-Generalstabschef: Ändern Taktik im Iran

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USA,

Nach seiner ersten Offensive gegen die Führung in Teheran will das US-Militär seine Taktik im Iran ändern.

Der Generalstabschef der US-Streitkräfte, General Dan Caine, spricht während einer Pressekonferenz im Pentagon. Foto: Konstantin Toropin/AP/dpa
Der Generalstabschef der US-Streitkräfte, General Dan Caine, spricht während einer Pressekonferenz im Pentagon. Foto: Konstantin Toropin/AP/dpa - Keystone/AP/Konstantin Toropin

US-Generalstabschef Dan Caine erklärte auf einer Pressekonferenz in Washington, die Streitkräfte hätten die Lufthoheit über die südliche Flanke der iranischen Küste erlangt. Nun sollten US-Streitkräfte immer tiefer in iranisches Territorium eindringen.

Das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) wolle am vierten Tag seit Beginn der gemeinsamen US-israelischen Offensive von grossen, gezielten Angriffen mit Fernkampfwaffen zu Präzisionsschlägen wechseln, sagte Caine weiter. Dabei sollen auch sogenannte Hellfire-Raketen zum Einsatz kommen und das Tempo erhöht werden.

Konkrete Angaben zum verbliebenen Munitionsvorrat verweigerte der Generalstabschef. «Wir verfügen über genügend Präzisionsmunition für die anstehende Aufgabe», sagte er lediglich. Aus Gründen der operativen Sicherheit wolle er keine Mengen nennen.

Bislang verfolgt das US-Militär nach eigener Darstellung drei zentrale Ziele:

- die Zerstörung des iranischen Raketensystems zum Schutz der USA und ihrer Partner in der Region

- die Zerstörung oder massive Schwächung der iranischen Marine

- die Verhinderung eines schnellen Wiederaufbaus der militärischen Fähigkeiten des Iran.

Kommentare

User #6021 (nicht angemeldet)

Der Generalstabschef der US-Streitkräfte, General Dan Caine hat nichts zu tun und klar Trump hat sich geprägt und alle haben schon gewusst.

User #5529 (nicht angemeldet)

Immer voll in die Fresse. Hat immer funktioniert, auch hier. Die Mullahs sind am Ende. Ihre Revolution war damals gegen den Shah gerechtfertigt, hat sie aber an die Macht gebracht und sie wurden durch die Macht und durch das Geld korrumpiert. Niemand gibt die Macht und die Vorteile eines besseren Lebens gerne auf. Wenn es aber nur noch eine Minderheit ist die siech auf Staatskosten gut gehen lässt kommt die Gegenrevolution. Es kippt, und das ist gut so. Die SP in der Schweiz denkt gerade nach...

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