US-Demokraten bauen Mehrheit im Repräsentantenhaus aus

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USA,

In Maine sind weitere Stimmen ausgezählt. Die Demokraten gewinnen insgesamt 35 Sitze im Repräsentantenhaus.

Donald Trump
«Im Krieg passieren seltsame Dinge», sagt Donald Trump. (Archivbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Demokraten bauen ihren Sitzgewinn im Repräsentantenhaus auf 35 Sitze aus.
  • Eine Woche nach den Midterms ist auch Maine ausgezählt.

Mehr als eine Woche nach den Kongresswahlen in den USA haben die Demokraten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus weiter ausbauen können. In Maine wurde am Donnerstag der demokratische Kandidat Jared Golden zum Sieger des Rennens im 2. Kongressbezirk des Bundesstaates erklärt, wie das Wahlamt von Maine mitteilte. Damit haben die Demokraten im Repräsentantenhaus nun insgesamt 35 Sitze hinzugewonnen.

Bei den Wahlen in der vergangenen Woche hatten die Republikaner um Präsident Donald Trump ihre Kontrolle in der Kammer verloren, ihre Mehrheit im Senat aber verteidigen können. Allerdings konnten sie diese nach dem bisherigen Stand nicht so weit ausbauen, wie es zwischenzeitlich ausgesehen hatte. Zwar machten die Konservativen den Demokraten ihre Sitze in North Dakota, Missouri und Indiana streitig, allerdings verloren sie Nevada und Arizona.

Mit Spannung wird zudem der Ausgang des Rennens in Florida erwartet, wo die Stimmen wegen eines äusserst engen Ergebnisses neu ausgezählt werden mussten. In Mississippi steht obendrein noch eine ausserordentliche Wahl am 27. November an.

Das Rennen in Maine stand unter besonderer Beobachtung, weil dort ein Verfahren zur Anwendung kam, bei dem die Wähler ihre Stimme ihrem Favoriten geben konnten, aber gleichzeitig die Möglichkeit hatten, andere Kandidaten entsprechend ihrer Präferenz in eine Rangfolge zu bringen. Diese Stimmen werden berücksichtigt, wenn kein Kandidat mehr als 50 Prozent der Erststimmen auf sich vereinigen kann.

Das war in dem Rennen der Fall. Nach der ersten Zählung lag der Republikaner Bruce Poliquin um knapp 2000 Stimmen vor dem Demokraten Jared Golden. Mit den zusätzlichen Stimmen kam Golden dann auf 50,53 Prozent, Poliquin nur noch auf 49,47 Prozent. Der Republikaner hat bereits Klage gegen das Verfahren eingereicht.

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