US-Aussenminister warnt vor militärischer Aufrüstung in der Arktis

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    Island,

    «Wir müssen eine Militarisierung der Region verhindern», sagte US-Aussenminister Antony Blinken vor dem Treffen der Arktis-Anrainerstaaten.

    Russischer Militärlaster auf Arktis-Insel
    Russischer Militärlaster auf Arktis-Insel - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Mittwoch und Donnerstag treffen sich Mitglieder des Arktischen Rates.
    • US-Aussenminister Blinken warnt bereits vor verstärkten militärischen Aktivitäten.
    • Dies könnte das «gemeinsame Ziel einer friedlichen und nachhaltigen Zukunft» gefährden.

    Vor dem Treffen der Arktis-Anrainerstaaten hat US-Aussenminister Antony Blinken vor einer militärischen Aufrüstung am Nordpol gewarnt. «Wir müssen eine Militarisierung der Region verhindern», sagte Blinken am Dienstag im isländischen Reykjavik. Es gebe die Sorge, dass verstärkte militärische Aktivitäten in der Arktis die «Gefahr von Zwischenfällen» erhöhten und das «gemeinsame Ziel einer friedlichen und nachhaltigen Zukunft der Region» gefährdeten.

    Die Mitglieder des Arktischen Rates kommen am Mittwoch und am Donnerstag in Reykjavik zusammen. Dem Arktischen Rat gehören Russland, die USA, Kanada, Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland und Island an.

    Immer besser erreichbar

    Durch die Erderwärmung wird die Arktis immer besser erreichbar. Dadurch wächst das Interesse der Anrainerstaaten, aber auch Chinas, an der Region – wegen der strategischen Lage, der immensen Rohstoffvorkommen und wegen der Schiffsrouten.

    International bereitet insbesondere die zunehmende russische Präsenz in der Arktis Sorge. Russlands Aussenminister Sergej Lawrow hatte am Montag die Arktis als Territorium seines Landes beansprucht.

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