Uno-Institutionen in Genf ziehen um und sparen Mietkosten
Im Palais Wilson in Genf tauschen zwei Uno-Institutionen die Räumlichkeiten. Das Menschenrechtsbüro (OHCHR) zieht aus, das Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) zieht ein.

«Wir haben derzeit noch kein genaues Datum», sagte ein Sprecher des UNHCR am Dienstag vor den Medien und bestätigte damit einen Bericht des deutschen Fernsehsenders ARD. Der Umzug sei auf den Personalabbau beim Flüchtlingshilfswerk zurückzuführen, wodurch dessen bisheriger Hauptsitz zu gross geworden sei.
«Im vergangenen Jahr mussten wir erhebliche Stellenkürzungen vornehmen», sagte der Sprecher weiter. Weltweit seien rund 5000 Stellen beim UNHCR gestrichen worden, darunter auch am Hauptsitz in Genf. Grund dafür seien die Kürzungen der US-Beiträge sowie weiterer Geberländer. Mit dem Umzug sollen laut dem Sprecher rund die Hälfte der bisherigen Mietkosten eingespart werden.
Das Hochkommissariat für Menschenrechte zieht derweil in das sogenannte H-Gebäude, einen Neubau auf dem Gelände des Uno-Hauptquartiers.










