UN-Chef Guterres überraschend zu «Solidaritätsbesuch» im Libanon

Keystone-SDA
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Bern,

UN-Generalsekretär António Guterres ist überraschend zu einem «Solidaritätsbesuch» in den Libanon gereist. «Ich bin gerade in Beirut gelandet für einen Solidaritätsbesuch bei den Menschen im Libanon», teilte Guterres mit. Die Menschen im Libanon hätten sich «diesen Krieg nicht ausgesucht», sagte der UN-Chef. «Sie sind da reingezogen worden.»

HANDOUT - UN-Generalsekretär António Guterres spricht zu Journalisten in Beirut. Foto: Lebanese Presidency Press Office via AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur...
HANDOUT - UN-Generalsekretär António Guterres spricht zu Journalisten in Beirut. Foto: Lebanese Presidency Press Office via AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur... - Keystone/Lebanese Presidency Press Office via AP/Lebanese Presidency Press Office

Die proiranische Schiitenmiliz Hisbollah hatte nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran damit begonnen, Raketen auf Ziele in Israel zu feuern. Israel reagiert seitdem mit umfangreichen Luftangriffen. Hunderte Zivilisten im Libanon seien seitdem schon ums Leben gekommen, mehr als 800.000 Menschen seien innerhalb des Landes geflohen, sagte Guterres.

Der UN-Chef rief die Weltgemeinschaft auf, zusätzlich mehr als 300 Millionen Dollar (etwa 260 Millionen Euro) zur Unterstützung der humanitären Hilfe für die Menschen im Libanon zu spenden. «Die UN und ich werden keine Mühe scheuen, uns für eine friedliche Zukunft einzusetzen, die der Libanon und diese Region so sehr verdienen.»

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Kommentare

User #3714 (nicht angemeldet)

Hallo Regierung, europäische Kommission und alle anderen verantwortlichen in Europa, macht euren Mund auf und tut etwas. Der Krieg muss gestoppt werden und zwar jetzt. Aus gutem Grund haben die letzten 5 US Präsidenten keinen Krieg gegen den Iran gestartet, trotz des permanenten Drängens aus Israel. Trump ist der welcome idiot der es dann doch gemacht hat Hier gibt es nichts zu gewinnen. Der Schaden ist jetzt bereits gross, es geht aber noch deutlich schlimmer. Daher: Schluss. Jetzt!

User #1561 (nicht angemeldet)

Nun dies war schon 1973 so.Als ich damals aus dem Libanon abflog, fielen die Bomben 1 Stunde später auf den Flughafen. Wir waren ca. über Rhodos! :(

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