Berner Kapo befreit Eichhörnli – leider ohne Happy End
Kürzlich traf die Berner Polizei auf ein verfangenes Eichhörnchen. Obwohl das Jungtier unverletzt befreit werden konnte, überlebte es am Ende leider nicht.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Eichhörnchen in Not beschäftigte kürzlich die Berner Kantonspolizei.
- Diese konnte das Tier aus einem Zaun befreien. Es blieb dabei unverletzt.
- Dennoch verstarb das Junge wenig später. Es war wohl zuvor bereits krank.
Anfang April musste die Berner Kantonspolizei zu einem speziellen Einsatz ausrücken. Grund dafür war ein kleines, junges Eichhörnchen, welches sich in einem Zaun verfangen hatte.

Bilder des Vorfalls teilte die Polizei auf Instagram. Wie diese in ihrem Post schreibt, konnte das Tier unverletzt befreit werden.
Das Junge war zuvor von einer Passantin beim Muristalden in Bern gemeldet worden. So erklärt es Kapo-Sprecher Gregory Zwygart auf Anfrage.
Trauriges Ende in Tierschutzzentrum
In der Folge wurde das Junge durch die Patrouille in ein Tierschutzzentrum zur Versorgung gebracht.
Leider hatte die Geschichte am Ende kein Happy End. Das Eichhörnchen ist in der Zwischenzeit verstorben. Dies sei jedoch nicht im Zusammenhang mit der Rettung geschehen. Das Tier war gemäss den Fachpersonen vor Ort bereits zuvor krank.
Sprecher Zwygart führt dazu aus: «Es ist bekannt, dass kranke Jungtiere von der Mutter teilweise aus dem Nest gestossen werden.» Davon gehe man auch in diesem Fall aus. «Das Tier war noch sehr jung und nicht in der Lage zu klettern», so Zwygart.








