UN: 273 Millionen Kinder und Jugendliche ohne Schulzugang

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Frankreich,

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen weltweit, die nicht in die Schule gehen, ist weiter gestiegen.

ARCHIV - Zwei leere Stühle stehen in einem Klassenraum vor einer Tafel. Foto: Michael Brandt/dpa
ARCHIV - Zwei leere Stühle stehen in einem Klassenraum vor einer Tafel. Foto: Michael Brandt/dpa - Keystone/dpa/Michael Brandt

2024 waren laut einem Bericht der UN-Organisation für Kultur und Bildung (Unesco) rund 273 Millionen Kinder und Jugendliche nicht in der Schule. Damit stieg die Zahl schon das siebte Jahr in Folge. Gründe sind demnach Krisen, Bevölkerungswachstum und geringere finanzielle Mittel. Unesco-Chef Khaled El-Enany sprach von einem beunruhigenden Trend.

Besonders stark sei der Trend in afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Als Grund nennt die Unesco hier vor allem eine wachsende Bevölkerung. Auch Konflikte hätten die Bildungsbemühungen eingeschränkt. Mehr als jedes sechste Kind lebe in einem Gebiet, das von Konflikten betroffen sei. Im Nahen und Mittleren Osten etwa hätten die regionalen Spannungen zahlreiche Schulschliessungen nach sich gezogen.

Um mehr Kindern Schulbildung zu ermöglichen, gibt es laut Unesco keine einheitliche Lösung. Vielmehr müssten lokale Gegebenheiten berücksichtigt werden. In einigen Ländern hätten aber eine Schulpflicht und Gesetze gegen Kinderarbeit geholfen. Anderswo beobachteten die Fachleute, dass es einen Zusammenhang zwischen Schulessen beziehungsweise Stromversorgung und längerer Schulbildung von Kindern und Jugendlichen gebe.

Auch wenn zuletzt wieder mehr Kinder von der Schule ausgeschlossen waren, sieht die Unesco seit der Jahrtausendwende teils beachtliche Verbesserungen. In Madagaskar und Togo etwa sei der Anteil der Kinder, die nicht zur Schule gingen, seit 2000 um 80 Prozent zurückgegangen. In Marokko und Vietnam treffe das Gleiche auf Jugendliche zu. Auch in der Elfenbeiküste, der Türkei und Georgien gingen die Zahlen stark zurück.

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Kommentare

User #6420 (nicht angemeldet)

Geld ist nur für Konflikte vorhanden. Bildung und Ernährung ist nur zweitrangig.

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