Jimmy Kimmel

Jimmy Kimmel: Donald Trump fordert wieder seine Entlassung

Keystone-SDA
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USA,

Donald und Melania Trump fordern, dass Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel nach einem Scherz über die US-Präsidentenfamilie seinen Sendeplatz verliert.

Jimmy Kimmel Donald Trump
Jimmy Kimmel kommt einmal mehr von Donald Trump unter Beschuss. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Jimmy Kimmel scherzte vor dem Gala-Dinner über Melania, sie habe das Leuchten einer Witwe.
  • Nach den Schüssen sprechen die Trumps nun von einem Aufruf zur Gewalt.
  • Der US-Präsident verlangt von ABC und Disney die sofortige Entlassung von Kimmel.

Jimmy Kimmel hatte in seiner Sendung am Donnerstag die Gala der Hauptstadtpresse mit den Trumps vorab parodiert. Zwei Tage später von der Anlass einem Attentatsversuch überschattet.

Er tat, als würde er bei dem Event in Washington auftreten. Als Melania eingeblendet wurde, sagte Kimmel: «So wunderschön. Mrs. Trump, Sie haben das Leuchten einer werdenden Witwe.»

Zu den wiederkehrenden Scherzen in Kimmels Sendung gehört die Behauptung, dass Melania Trump den Präsidenten nicht wirklich möge. Dass sie lieber Distanz zu ihm suche. Er thematisierte auch immer wieder Hinweise auf mögliche Gesundheitsprobleme Trumps.

Doch nachdem am Samstag beim Gala-SaalSchüsse fielen, unterstellen die Trumps einen anderen Kontext für Kimmels Worte.

Soll Jimmy Kimmel nach seinem Witwen-Witz über Melania gefeuert werden?

Donald Trump sprach bei seinem Online-Dienst Truth Social von einem «verabscheuungswürdigen Aufruf zur Gewalt». Er verlangte, dass der Sender ABC und dessen Eigentümer Disney Jimmy Kimmel «sofort feuern». Melania Trump schrieb auf der Online-Plattform X, «Leuten wie Kimmel» dürfe nicht mehr erlaubt werden, jeden Abend «Hass zu verbreiten».

Nächste Sendung von Jimmy Kimmel wird schon aufgenommen

ABC hatte den Moderator im September nach einer Äusserung über den getöteten Aktivisten Charlie Kirk mehrere Tage vom Sender genommen.

Donald Trump
Jimmy Kimmel schiesst in seiner Sendung immer wieder gegen Donald Trump. - X

Kimmel verwies in der ersten Sendung nach der Forderung auf die Redefreiheit in den USA. Dank der «Donald Trump sagen darf, was auch immer er will – so wie auch Sie und ich».

An die Adresse von Melania Trump sagte Kimmel, er teile ihre Meinung, dass Hassrede zurückgewiesen werden müsse. Und ein guter Anfang könne sein, «darüber eine Unterhaltung mit ihrem Ehemann zu führen».

Moderator gibt sich kämpferisch

Trump fiel in den vergangenen Jahren immer wieder mit harschen verbalen Attacken auf seine politischen Widersacher auf.

Sein Scherz habe «ganz offensichtlich» auf den Altersunterschied des Paares gezielt, sagte Jimmy Kimmel. Donald Trump ist 79 Jahre alt und Melania 56. Er bedauere, was Trump, die First Lady und alle bei der Gala hätten durchleben müssen.

Er bezweifele aber, dass ein Scherz kurz vor dem Event irgendwelchen Einfluss darauf gehabt habe, was passiert sei, sagte Kimmel.

Kommentare

User #1986 (nicht angemeldet)

Ich finde diesen "Witz" dämlich.

User #4630 (nicht angemeldet)

dieser linke kimmel gehört sofort abgesetzt Punkt! wenn diese aussage von einem Rep gekommen wäre ohhh das wäre ein Staatsdrama!!!

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