Trump-Gesandter Witkoff zu Ukraine-Gesprächen in Russland

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Russland,

    Nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Oslo ist US-Unterhändler Steve Witkoff zu Verhandlungen mit der russischen Führung in St. Petersburg eingetroffen.

    ARCHIV - Auf diesem von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik via AP veröffentlichten Foto, gehen der Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew (l) und der Sondergesandte vo...
    ARCHIV - Auf diesem von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik via AP veröffentlichten Foto, gehen der Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew (l) und der Sondergesandte vo... - Keystone/Pool Sputnik Kremlin/AP/Vyacheslav Prokofyev

    Der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew empfing Witkoff am Morgen auf dem Flughafen Pulkowo, wie Staatsmedien meldeten. Witkoff hatte am Vorabend auch mit europäischen Spitzenpolitikern in Norwegen gesprochen.

    Er will von den Europäern und Amerikanern erarbeitete Vorschläge für eine Friedenslösung in dem russischen Angriffskrieg nun Kremlchef Wladimir Putin unterbreiten. Wann das Gespräch mit Putin im Konstantinpalast beginnt, war zunächst nicht klar.

    Die US-Regierung hoffe darauf, dass der ausgearbeitete Friedensvorschlag «den Weg zu direkten trilateralen und dann auch breiter angelegten multilateralen Verhandlungen ebnet», sagte ein US-Beamter dem Nachrichtenportal «Axios».

    Die Ukraine habe in Oslo neue Ideen und Vorschläge präsentiert, die im Detail besprochen worden seien. Es habe «bedeutsame Fortschritte» und «starke Übereinstimmungen auf Arbeitsebene» gegeben, hiess es.

    Die Ukraine wehrt sich seit mehr als viereinhalb Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.

    Die Lage hat sich für das Land in der kalten Jahreszeit angesichts massiver russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur massiv verschärft, weil Kiew auch nicht ausreichend Mittel für die Flugabwehr hat. Russland hofft darauf, mit einem weiteren Kriegswinter den Widerstand der Ukrainer zu brechen.

    Selenskyj hatte zuletzt eine Waffenruhe für gegenseitige Angriffe auf Energieanlagen befürwortet. Putin lehnte das bisher ab.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5499 (nicht angemeldet)

    Alles nur bla bla und keine Fortschritte.

    User #2103 (nicht angemeldet)

    Plauderstunde zwischen Champagner und Kaviar

    Weiterlesen

    srf
    89 Interaktionen
    SVP-Chef
    teaser
    2'441 Interaktionen
    Paris & Co.

    MEHR IN POLITIK

    NZZ
    Zürich
    1 Interaktionen
    Reinach BL

    MEHR AUS RUSSLAND

    9 Interaktionen
    Moskau
    Trump putin ukraine
    35 Interaktionen
    Moskau
    Ölhafen
    122 Interaktionen
    Dutzende Drohnen
    Putin
    153 Interaktionen
    «Historischer Moment»