Trump brüskiert kubanische Abordnung bei UN-Vollversammlung

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die kubanischen Vertreter in der UN-Vollversammlung haben während US-Präsident Donald Trumps Kritik an der Nation ihre Plätze verlassen. «Es ist ein völlig gescheiterter Staat», sagte Trump im Verlauf seiner Rede. «Es (Kuba) scheitert so sehr wie nie zuvor.» Kurz darauf war im Livestream aus dem Saal zu sehen, wie die kubanische Abordnung aufstand und Richtung Ausgang ging.

    Donald Trump
    US-Präsident Donald Trump während der UN-Vollversammlung. - keystone

    Trump sagte, Aussenminister Marco Rubio stecke tief in Verhandlungen mit Kuba. «Mal sehen, was passiert. Wir werden keinen Zufluchtsort für ausländische Gegner zulassen, von dem aus sie Amerika direkt vor unserer Haustür bedrohen können – unmittelbar vor unserer Haustür», sagte Trump. «Das kubanische Regime hat ausserdem jahrzehntelang mit linksgerichteten Radikalen und kommunistischen Netzwerken hier in den Vereinigten Staaten zusammengearbeitet.»

    Die US-Regierung hatte Kuba in den vergangenen Monaten mit einer Reihe von Sanktionen belegt. Dadurch haben sich die jahrelange Wirtschafts- und Energiekrise sowie die humanitäre Notlage in dem Karibikstaat dramatisch verschärft. Der Kommunismus werde niemals nach Amerika kommen, sagte Trump. «aber die Freiheit wird nach Kuba kommen».

    Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel wies Trumps Aussagen zurück. «Lügen sind das Mittel derer, die sich weigern, das Selbstbestimmungsrecht des kubanischen Volkes anzuerkennen», schrieb er auf der Plattform X. Trump wiederhole, dass Kuba eine Bedrohung darstelle, weil er die US-Sanktionen und den «völkermörderischen Wirtschaftskrieg» der USA gegen die Insel anders nicht rechtfertigen könne.

    Nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela im Januar hatte Kuba seinen engsten Verbündeten und einen wichtigen Öllieferanten verloren. Zudem führte die Androhung der USA von Strafsanktionen dazu, dass andere Länder ihre Öllieferungen nach Kuba einstellten und sich ausländische Investoren von der Insel zurückzogen, darunter internationale Hotelketten. Der Tourismus, der eine der Haupteinnahmequellen der Insel darstellt, brach ein.

    Trump hatte zuvor mit einer Übernahme der nur rund 150 Kilometer von Florida entfernten Insel gedroht. Er forderte die sozialistische Regierung dazu auf, einen Deal abzuschliessen, bevor es zu spät sei – ohne zu sagen, worin genau die Vereinbarung bestehen sollte. Washington hat allerdings klargestellt, dass es einen wirtschaftlichen und politischen Richtungswechsel in Kuba sowie eine Distanzierung der kubanischen Regierung von Grossmächten wie China und Russland erwartet – im Namen der nationalen Sicherheit der USA.

    Kommentare

    User #4016 (nicht angemeldet)

    LOL Tump, sollte nicht mehr erwähnt werden. Der hat eh keine Bedeutung mehr. Schattenpräsident, nichts mehr, nichts weniger. Umdrehen, zudecken und weiter schlafen. Ist eh nur ein Albtraum...

    User #2602 (nicht angemeldet)

    Tja soviel zum Thema un =United Nothing..

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