Krakau: Vor der Horror-Tat erschoss Täter wohl seine Familie

    Im polnischen Krakau tötete eine 24-Jähriger sechs Passanten. Zuvor tötete er seine Familie

    Schüsse in Krakau
    Ein Spurensicherer fotografiert am Samstag das Fahrzeug, aus dem der mutmassliche Schütze auf dem Hauptmarkt in Krakau um sich geschossen haben soll. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Schütze von Krakau tötete sechs Menschen, im Haus des Täters lagen drei weitere Tote.
    • Nach den Schüssen in Krakau berichten Augenzeugen von Panik und Hilfsbereitschaft.

    Die drei Toten im Haus des Todesschützen von Krakau sind nach Polizeiangaben die Eltern und die Schwester des Mannes. Das berichtete der polnische Rundfunksender RMF FM unter Berufung auf den Sprecher der polnischen Polizeizentrale in Warschau, Andrzej Fijolek.

    Die Leichen waren bei einem Polizeieinsatz am Samstagabend im Haus des 24-jährigen Schützen in der Stadt Ostrowiec Swietokrzyski etwa zwei Stunden Autofahrt nordöstlich von Krakau entdeckt worden. Ministerpräsident Donald Tusk hatte gesagt, dass es sich wahrscheinlich um die engste Familie des Todesschützen handele.

    Der 24-jährige Mann war am Samstag mit seinem Auto auf den belebten Marktplatz der südpolnischen Touristenmetropole Krakau gefahren und hatte wahllos auf Passanten geschossen. Dabei wurden nach offiziellen Angaben 6 Menschen getötet und 16 verletzt, mehrere von ihnen schwer oder lebensgefährlich.

    Bei den Schüssen auf dem Marktplatz von Krakau sind mehrere Droschkenkutscher schwer verletzt worden. «Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind zu Schaden gekommen. Zwei kämpfen um ihr Leben, mehrere haben schwere Verletzungen erlitten», teilte die Vorsitzende des Vereins Krakauer Kutscher, Dorota Litwicka, mit. Mehrere Kutschpferde hätten oberflächliche Verletzungen davongetragen, meldete die Nachrichtenagentur PAP nach diesen Angaben.

    Beliebte Touristenattraktion

    Der Marktplatz mit seinen Renaissancebauten ist eine der Touristenattraktionen in der südpolnischen Stadt.

    Die Gäste besuchen die Tuchhallen mit ihren Souvenirständen, die mittelalterliche Marienkirche, treffen sich am Denkmal des polnischen Nationaldichters Adam Mickiewicz. Auf dem Platz beginnen auch die beliebten Kutschfahrten durch die Altstadt. Es gibt viele Cafés und Restaurants. Am Samstag suchten die Passanten dort Schutz, als die Schüsse fielen.

    Brauchst du Hilfe?

    Bist du von Gewalt betroffen oder hast du Gewalt erlebt?

    Unterstützung findest du anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter der Opferhilfe-Nummer 142.

    Bei der Opferhilfe Schweiz erhältst du du kostenlose und vertrauliche Beratung sowie Informationen zu deinen Rechten und möglichen nächsten Schritten:

    --> https://www.opferhilfe-schweiz.ch

    Wenn du kurzfristig Schutz brauchst, kannst du dich an ein Frauenhaus in deiner Region wenden. Eine Übersicht der Frauenhäuser in der Schweiz findest du hier:

    --> https://www.frauenhaeuser.ch

    Mehr Infos zum Thema findest du bei der Präventionskampagne des Bundes:

    --> https://www.ohne-gewalt.ch


    Kommentare

    User #3623 (nicht angemeldet)

    Der Linksextreme Staat macht immer mehr einheinische die die schnautze voll haben. Schade

    User #3876 (nicht angemeldet)

    Ich bitte euch die Kommentarspalte zu schliessen.

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