Trump bezeichnet Drohnen-Abschuss durch den Iran als «schweren Fehler»

    AFP
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    USA,

    US-Präsident Donald Trump hat den Abschuss einer US-Aufklärungsdrohne durch die iranischen Revolutionsgarden als «grossen Fehler» bezeichnet.

    Das Wichtigste in Kürze

    • US-Regierung bestreitet Verletzung von iranischem Luftraum.
    Trump beim Besteigen der Air Force One
    Trump beim Besteigen der Air Force One - AFP/Archiv

    «Der Iran hat einen sehr grossen Fehler begangen!» schrieb Trump am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Als Trump später nach einer möglichen Antwort der USA auf den Abschuss der Drohne gefragt wurde, sagte er im Oval Office des Weissen Hauses lediglich: «Sie werden sehen!» Auch äusserte der US-Präsident die Vermutung, dass menschliches Versagen hinter dem Abschuss stehen könne: «Ich kann kaum glauben, dass das Absicht war.»

    Die US-Streitkräfte hatten den Abschuss der Drohne bestätigt, der zuvor nur von der iranischen Seite bekanntgegeben worden war. Ein Sprecher des US-Zentralkommandos wies jedoch den Vorwurf einer Grenzverletzung zurück: «Die iranischen Angaben, wonach das Fluggerät über dem Iran flog, sind falsch.» Die Drohne habe sich im internationalem Luftraum befunden. Es handele sich um einen «unprovozierten Angriff» auf ein US-Aufklärungsgerät.

    Der Oberkommandierende der US-Luftstreitkräfte in der Region, Generalleutnant Joseph Guastella, sprach von einem «gefährlichen» und «unverantwortlichen» Angriff, durch den «unschuldige Zivilisten in Gefahr» gebracht worden sein könnten. Guastella gab an, die Drohne habe sich zum Zeitpunkt des Abschusses 34 Kilometer vor der Küste Irans befunden.

    Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran hatten sich in den vergangenen Wochen drastisch verschärft. So machte Washington Teheran kürzlich für die Angriffe auf zwei Tanker aus Japan und Norwegen im Golf von Oman verantwortlich. Der Iran wies die Vorwürfe zurück.

    Im Unterschied zu dem Drohnen-Abschuss bezeichnete Trump allerdings die Tanker-Angriffe vor einigen Tagen als «sehr geringfügig». Er stellte sich damit in Gegensatz zu seinem Aussenminister Mike Pompeo, der unter anderem von einer Gefahr für die Freiheit der Schifffahrt gesprochen hatte.

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