Rund 20'000 Rohingya mussten aus brennenden Flüchtlingslagern in Bangladesch fliehen. Angaben über Verletzte oder Tote gab es bisher keine.
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Ein Brand in Unicef-Schule in einem Lager im Januar. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Montag brach in einem Flüchtlingslager in Bangladesch ein Feuer aus.
  • Mindestens 20'000 Rohingya mussten aus ihren Behausungen fliehen.
  • Angaben über Verletzte gab es zunächst nicht.

Mindestens 20'000 Rohingya sind nach einem Brand in Flüchtlingslagern in Bangladesch aus ihren Behausungen geflohen. Wie die Behörden am Montag mitteilten, brach das Feuer in einem der insgesamt 34 Lager aus und griff auf zwei weitere über. Angaben zu Toten oder Verletzten gab es zunächst nicht. Einer der Feuerwehrleute sagte der Nachrichtenagentur AFP, es handele sich um den dritten Brand binnen vier Tagen.

Nach Angaben eines Bewohners war es der schlimmste Brand seit 2017; das Feuer wüte bereits seit acht Stunden, sagte Mohammad Yasin. Hunderte Feuerwehrleute und Helfer waren im Einsatz. Die 34 Flüchtlingslager erstrecken sich über 3000 Hektar in Bangladeschs südöstlichem Grenzbezirk Cox's Bazar.

In dieser Gegend leben fast eine Million Rohingya-Flüchtlinge unter beengten und prekären Verhältnissen in Lagern, nachdem viele Angehörige der muslimischen Minderheit im Jahr 2017 vor einer Militäroffensive aus Myanmar geflohen waren.

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