Rheintal

    Rüthi SG: 500 Meter Mindestabstand zu Windanlagen gefordert

    Rheintaler Bote
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    Rheintal,

    Das Initiativkomitee und der Verein Lebenswertes Rüthi haben eine Initiative für einen Mindestabstand von 500 Meter der Windanlagen zu Siedlungen übergeben.

    Rüthi Windkraft Mindestabstand
    Kürzlich wurden über 650 Unterschriften an die Politische Gemeinde Rüthi zur weiteren Behandlung übergeben. - zVg

    Das Initiativkomitee und der Verein Lebenswertes Rüthi haben der Politischen Gemeinde Rüthi SG die Volksinitiative für einen Mindestabstand von 500 Meter der Windenergieanlagen zu dauerhaft bewohnten Siedlungen übergeben. Über 650 gesammelte Unterschriften bekräftigen das Anliegen.

    Auslöser für die Initiative waren die im Jahr 2025 öffentlich vorgestellten Planungen von Windenergieanlagen mit einer Höhe von rund 250 Metern im Raum Rüthi.

    Insbesondere die damals vorgesehenen geringen Abstände zu bewohnten Siedlungen führten in der Bevölkerung zu zahlreichen Fragen und einer intensiven Diskussion über die Auswirkungen solcher Anlagen auf Mensch, Natur und Landschaft.

    Rüthi SG soll lebenswert bleiben

    Rüthi liegt im engsten Talabschnitt vom ganzen Rheintal. Im Kontext mit modernen Windkraftanlagen kommen bei vielen Rüthnerinnen und Rüthner grosse Sorgen und Ängste hoch.

    Windräder
    Die Volksinitiative fordert einen Mindestabstand von 500 Meter der Windenergieanlagen zu dauerhaft bewohnten Siedlungen. (Symbolbild) - keystone

    Die Initiative verlangt einen Mindestabstand von der fünffachen Nabenhöhe einer Windenergieanlage, in jedem Fall jedoch mindestens 500 Meter zu dauerhaftbewohnten Siedlungen.

    Der Verein möchte mit der Initiative vor unzumutbaren Lärmemissionen, nächtlicher Lichtbelästigung, Schattenwurf, Infraschall und Häuserentwertung mit dem Mindestabstand schützen und sich somit einer Herzensangelegenheit widmen.

    Reglementarisch möchte die Initiative bekräftigen, dass der Mindestabstand von 500 Meter im kommunalen Baureglement verankert wird.

    Starkes demokratisches Signal

    Dem Komitee ist es wichtig, zu betonen, dass die Initiative nicht gegen erneuerbare Energien gerichtet ist. Vielmehr soll sichergestellt werden, dass bei künftigen Projekten die Interessen der Bevölkerung und der Schutz der Lebensqualität angemessen berücksichtigt werden.

    Sollten mehr Windräder in der Schweiz gebaut werden?

    Mit einer stattlichen Anzahl von über 650 Unterschriften wurde die für das Zustandekommen erforderliche Zahl von 149 Unterschriften deutlich übertroffen und somit ein starkes demokratisches Signal gesetzt.

    Mit der Übergabe der Unterschriften beginnt nun die formelle Prüfung und weitere Behandlung der Initiative durch die Politische Gemeinde Rüthi.

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    Kommentare

    User #2788 (nicht angemeldet)

    Glaubt mir, 500 Meter sind viel zu wenig! Aber das merkt ihr dann erst, wenn die Dinger vor eurer Haustüre stehen! Da freut ihr euch alle viel zu früh!

    User #6491 (nicht angemeldet)

    Luschtig, genau diese Leute fahren sicher ein E-Auto und verbrauchen so am meisten Strom! Meingott in Haldenstein steht auch ein Windrad und alle leben mit diesem Stromerzeuger die haben sogar ein zweites bewilligt. Sogar die Zugvögel nehmen eine ausweich' Route und der Lärm ist gleich null

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